CloudWatch Preise bestehen aus getrennten Positionen für Metriken je Metrik und Monat, API-Anfragen je 1.000, Alarme je Alarm und Monat, Dashboards je Dashboard und Monat, Logs je aufgenommenem GB nach Protokollklasse, je gespeichertem GB-Monat und je gescanntem GB in Logs Insights, dazu je Lieferung an S3 oder Firehose, je Canary-Lauf für Synthetics, je Regel und Ereignis für Contributor Insights und je GB für Container Insights, Application Signals und Database Insights. Auf der Rechnung dominiert fast immer die Aufnahme von Logs, weil ein GB Aufnahme in Frankfurt rund zwanzigmal so viel kostet wie ein GB-Monat Speicher und weil jeder Dienst und jede Funktion ohne Absicht Logs schreibt.

Preisdimensionen

CloudWatch ist kein Dienst mit einem Preis, sondern ein Dutzend Dienste mit je eigener Einheit unter einem Produktcode. Die Metriken der AWS-Dienste selbst sind kostenlos; bezahlt werden eigene Metriken, detailliertes Monitoring, Alarme, Dashboards, Abfragen und vor allem Logs. Jede Position trägt ihren eigenen Usage Type.

DimensionEinheitWas sie treibtOptional
Eigene MetrikenMetrik je Monat in vier Stufen nach Zahl; die ersten zehn freiJede Kombination aus Metrikname und Dimensionen, die ein Agent, ein Dienst mit detailliertem Monitoring oder das Embedded Metric Format meldet, anteilig nach StundenJa
API-Anfragenje 1.000 Anfragen, GetMetricData je 1.000 Metriken; die erste Million freiDashboards, Abfragen, Werkzeuge von Dritten, die Metriken abrufenJa
AlarmeAlarm je Monat: Standard, hochauflösend (10 oder 30 Sekunden) zum Dreifachen, zusammengesetzt zum Fünffachen; die ersten zehn freiJeder Alarm je Metrik; ein Alarm auf eine Metrics-Insights-Abfrage je analysierter MetrikJa
DashboardsDashboard je Monat; die ersten drei freiJedes Dashboard über drei, unabhängig von NutzungJa
Logs: AufnahmeGB nach Protokollklasse: Standard, Infrequent Access zur Hälfte; von AWS-Diensten gelieferte Logs in Stufen; die ersten 5 GB im Monat freiJede Zeile, die eine Funktion, ein Container, ein Agent oder ein Dienst nach CloudWatch Logs schreibt, unkomprimiert gemessenNein
Logs: SpeicherGB-Monat, komprimiert gemessen, nach KlasseAlles, was nach der Aufnahme bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist liegt; ohne Frist für immerNein
Logs: AbfragenGB gescannt in Logs Insights; Live Tail je Minute nach den ersten 1.800 im MonatJede Abfrage über ihren Zeitraum und ihre Protokollgruppen, auch die Abfragen hinter DashboardsJa
Logs: LieferungGB an S3 oder Firehose in Stufen, plus Umwandlung nach Parquet je GBAbonnements und Lieferungen von ProtokollgruppenJa
Synthetics, Contributor Insights, RUMCanary-Lauf; Regel je Monat plus Ereignisse je Million; RUM-Ereignisse je 100.000Jeder Canary-Lauf, jede Regel, jede SitzungJa
Container Insights, Application Signals, Database InsightsGB aufgenommen, Signale je Million, vCPU- oder ACU-Stunde der überwachten DatenbankJeder Cluster, Dienst oder jede Datenbank mit eingeschalteter BeobachtungJa
KaufoptionKeine; weder Reservierung noch Savings Plan

Eine eigene Metrik ist jede Kombination aus Namespace, Metrikname und Dimensionswerten: Eine Metrik mit der Dimension Instanz-ID über 200 Instanzen sind 200 Metriken, und ein Agent, der zehn Systemmetriken je Host meldet, erzeugt zehn Metriken je Host. Das Embedded Metric Format erzeugt aus jeder Dimensionskombination in den Logs eine Metrik, und detailliertes Monitoring für EC2 macht aus den kostenlosen Fünf-Minuten-Metriken bezahlte Ein-Minuten-Metriken je Instanz. Der Stufenpreis sinkt mit der Zahl der Metriken im Konto, und die Zählung ist anteilig nach Stunden, sodass kurzlebige Metriken wenig kosten.

Logs werden an drei Stellen berechnet: bei der Aufnahme je GB, unkomprimiert, mit dem höchsten Satz; beim Speichern je GB-Monat, komprimiert und deshalb kleiner; und beim Abfragen je gescanntem GB. Die Protokollklasse Infrequent Access halbiert die Aufnahme für Protokollgruppen, die selten gelesen werden, und streicht dafür Live Tail, Metrikfilter und Alarme auf dem Inhalt; Standard behält alles. Von AWS-Diensten gelieferte Logs wie VPC Flow Logs, CloudFront-Logs und WAF-Logs tragen eigene, gestaffelte Sätze. Die Aufbewahrungsfrist ist der einzige Mechanismus, der Speicher wieder freigibt; eine Protokollgruppe ohne Frist wächst, bis jemand sie setzt. Die Mechanik aller drei Anbieter stellt Observability, Logging und Monitoring nebeneinander.

So erscheint es in den Abrechnungsdaten

Im Cost and Usage Report tragen alle Positionen den Produktcode AmazonCloudWatch, auch die Logs, und lineItem/Operation trennt sie: PutLogEvents für die Aufnahme, StartQuery für Logs Insights, MetricStorage für Metriken; lineItem/ResourceId nennt den ARN der Protokollgruppe, des Alarms oder des Dashboards, das Präfix des Usage Type ist der Regionscode, EUC1 für Frankfurt. Die Aufnahme steht als EUC1-DataProcessing-Bytes für die Standardklasse und EUC1-DataProcessingIA-Bytes für Infrequent Access, gelieferte Logs als EUC1-VendedLog-Bytes mit Stufen und mit Suffixen wie -CFLogs oder -WAFLogs, der Speicher als EUC1-TimedStorage-ByteHrs und EUC1-TimedStorage-IA-ByteHrs, die Abfragen als EUC1-DataScanned-Bytes, Live Tail als EUC1-Logs-LiveTail, die Lieferung als EUC1-S3-Egress-Bytes und EUC1-FH-Egress-Bytes.

Metriken stehen als EUC1-CW:MetricMonitorUsage in Metrik-Monaten mit den Stufen als getrennten Zeilen, die API-Anfragen als EUC1-CW:Requests und EUC1-CW:GMD-Metrics für GetMetricData, Alarme als EUC1-CW:AlarmMonitorUsage, EUC1-CW:HighResAlarmMonitorUsage und EUC1-CW:CompositeAlarmMonitorUsage, Dashboards als DashboardsUsageHour ohne Regionscode, weil sie global berechnet werden. Synthetics steht als EUC1-CW:Canary-runs, Contributor Insights als EUC1-CW:ContributorInsightRules und EUC1-CW:ContributorInsightEvents, Container Insights mit erweiterter Beobachtung als EUC1-CW:OTEL:Bytes:EKS-CI und Application Signals als EUC1-Application-Signals. Die Freimengen stehen als Global-DataProcessing-Bytes, Global-TimedStorage-ByteHrs, Global-CW:MetricMonitorUsage und Global-CW:AlarmMonitorUsage zu 0 über alle Regionen.

Was der Report je Protokollgruppe liefert, sind GB Aufnahme und Speicher; was er nicht liefert, ist, welche Funktion oder welcher Container sie schreibt, weil die Protokollgruppe die Ressource ist. Die Zuordnung zum Verursacher läuft über den Namen der Gruppe, /aws/lambda/<funktion> oder /aws/eks/<cluster>, und über Tags auf der Gruppe; die Metrik IncomingBytes je Gruppe zeigt die Verteilung ohne Abfragekosten. Den Aufbau des Reports beschreibt der AWS Cost and Usage Report. Im FOCUS-Export trägt ServiceName AmazonCloudWatch und x_ServiceCode AmazonCloudWatch; alle Positionen sind ChargeCategory Usage, und die Trennung von Logs, Metriken und Alarmen steht nur in x_UsageType und x_Operation (FOCUS-Spalten).

PutLogEventsStartQueryMetricStorageEine Zeile mit ProduktcodeAmazonCloudWatchVorgang?Aufnahme je GB, nach Klasse;Speicher je GB-MonatLogs Insights, jegescanntem GBMetriken, Alarme,Dashboards, CanariesDie Ressource: die Log-Gruppe,nie die Funktion oder derContainer, der sie schreibtDer Schreiber: aus Name und Tagsder Gruppe; die Verteilung ausIncomingBytes je Gruppe
Alles unter einem Code, getrennt durch den Vorgang, und wer eine Log-Gruppe schreibt, nur über ihren Namen und ihre Tags zu finden

Stellhebel

Konfiguration: Die Aufbewahrungsfrist ist der erste Hebel für den Speicher und die Aufnahmeklasse der erste für die Aufnahme: Protokollgruppen, die nur für die Fehlersuche im Nachhinein existieren, gehören in Infrequent Access, Gruppen ohne Frist bekommen eine. Der zweite ist das Volumen an der Quelle: Log-Level über Debug, strukturierte statt ausführlicher Zeilen, und Sampling für Zugriffslogs, weil die Aufnahme je unkomprimiertem GB berechnet wird. Der dritte sind die Metriken: Agenten, die nur die nötigen Metriken mit den nötigen Dimensionen melden, und detailliertes Monitoring nur, wo eine Minute Auflösung gebraucht wird. Metrikfilter auf Logs sind kostenlos und ersetzen Abfragen, die bei jedem Dashboard-Aufruf GB scannen.

nachträglicheFehlersuchenur archivierttäglich gelesenEine Log-GruppeWofür ist sie da?Klasse Infrequent Access,eine Aufbewahrungsfrist gesetztEin Abonnement nach S3 undAthena: ein Bruchteil des Speicher-und AbfragepreisesKlasse Standard, eineAufbewahrungsfrist gesetztVolumen an der Quelle: Log-Level überDebug, strukturierte Zeilen, Sampling;nur die nötigen Metriken in dernötigen Auflösung
Aufbewahrung und Klasse je Log-Gruppe, Volumen an der Quelle, nur die nötigen Metriken, und nur archivierte Logs hinaus nach S3

Kaufoption: Für CloudWatch gibt es keine; die Stufen der Metriken und der gelieferten Logs greifen von selbst mit dem Volumen des Kontos.

Architektur: Logs, die nur archiviert werden, gehören über ein Abonnement nach S3 und in Athena, weil S3-Speicher ein Bruchteil des CloudWatch-Speichers ist und Athena je gescanntem GB weniger kostet als Logs Insights (S3-Preise, Redshift, Athena und Glue). Container Insights und Lambda-Logs sind die zwei Quellen, die ohne Absicht wachsen; die Logs einer Funktion stehen bei Lambda-Preise, die eines Clusters bei Gemeinsame Clusterkosten. CloudTrail und Config schreiben ihre Ereignisse nach S3, nicht nach CloudWatch Logs, und werden bei CloudTrail, Config und Sicherheitsdienste beschrieben.

Wo es schiefgeht

  • Eine Protokollgruppe trägt die Hälfte der Rechnung. Eine Funktion oder ein Container im Debug-Modus schreibt GB je Tag. IncomingBytes je Protokollgruppe über sieben Tage zeigt den Verursacher; das Log-Level ist die Korrektur.
  • Der Speicher wächst seit Jahren. Protokollgruppen ohne Aufbewahrungsfrist behalten alles. Zeilen mit TimedStorage-ByteHrs wachsen jeden Monat; eine Frist von 30 bis 90 Tagen für Betriebslogs und ein Abonnement nach S3 für die Aufbewahrung beenden es.
  • Das Dashboard scannt bei jedem Aufruf. Ein Dashboard mit Logs-Insights-Widgets führt die Abfragen bei jedem Laden aus und zahlt je gescanntem GB. Metrikfilter oder eingegrenzte Zeiträume ersetzen sie.
  • Die Metriken explodieren mit den Dimensionen. Eine Metrik mit Kunden-ID oder Anfrage-ID als Dimension erzeugt je Wert eine bezahlte Metrik. MetricMonitorUsage steigt mit der Kardinalität; Dimensionen mit hoher Kardinalität gehören in Logs, nicht in Metriken.
  • Detailliertes Monitoring auf jeder Instanz. Ein-Minuten-Metriken für alle EC2-Instanzen zahlen je Instanz mehrere Metriken im Monat. Nur Instanzen hinter Auto-Scaling-Richtlinien brauchen sie.
  • Hochauflösende Alarme überall. Ein Alarm mit 10-Sekunden-Auflösung kostet das Dreifache eines Standardalarms. Die Auflösung gehört zum Alarm, der sie braucht.
  • Infrequent Access schaltet Alarme aus. Eine Protokollgruppe in Infrequent Access verliert Metrikfilter und Alarme auf dem Inhalt. Gruppen, aus denen Alarme entstehen, bleiben in Standard.

Beispiel

Listenpreise in USD für Frankfurt (eu-central-1), gelesen am 2026-10-21 aus der AWS-Preisliste: Aufnahme kostet 0,63 USD je GB in der Standardklasse und 0,315 USD in Infrequent Access, Speicher 0,0324 USD je GB-Monat in Standard, Logs Insights 0,0063 USD je gescanntem GB, Lieferung an S3 0,285 USD je GB für die ersten 10 TB; eigene Metriken 0,30 USD je Metrik und Monat für die ersten 10.000 und 0,10 USD für die nächsten 240.000; API-Anfragen 0,01 USD je 1.000; Alarme 0,10 USD, hochauflösend 0,30 USD und zusammengesetzt 0,50 USD je Monat; Dashboards 3,00 USD je Monat über die ersten drei hinaus; Synthetics 0,0016 USD je Canary-Lauf; Contributor Insights 0,50 USD je Regel und Monat plus 0,025 USD je Million Ereignisse; Container Insights mit erweiterter Beobachtung 0,08 USD je GB.

Ein Konto, dessen Funktionen und Container 100 GB Logs am Tag schreiben, zahlt im Monat 3.000 GB × 0,63 = 1.890,00 USD Aufnahme abzüglich 3,15 USD Freimenge, und bei einer Aufbewahrung von 30 Tagen und einer Komprimierung auf ein Fünftel rund 600 GB-Monate × 0,0324 = 19,44 USD Speicher; dieselbe Menge in Infrequent Access kostet 945,00 USD Aufnahme. Scannt ein Dashboard täglich 500 GB in Logs Insights, kommen 15.000 × 0,0063 = 94,50 USD hinzu. 500 eigene Metriken kosten 147,00 USD im Monat nach Abzug der zehn freien, 50 Standardalarme 4,00 USD nach Abzug der zehn freien, fünf Dashboards 6,00 USD. Zusammen sind das rund 2.158 USD, von denen die Aufnahme 87 Prozent trägt. Die Zahlen zeigen, dass die Aufnahme die Zeile ist, die zählt, dass der Speicher bei kurzer Frist fast verschwindet, und dass Metriken, Alarme und Dashboards erst bei Tausenden eine Rolle spielen.

Quellen

Gelesen am 2026-10-21. Preise: Amazon CloudWatch Pricing, AWS Price List, Angebot AmazonCloudWatch für eu-central-1. Abrechnungsdaten: CloudWatch-Abrechnung und Kosten analysieren, Spalten des Cost and Usage Report: lineItem, FOCUS 1.0 mit AWS-Spalten. Dienst: Protokollklassen von CloudWatch Logs.