EFS Kosten entstehen je GB-Monat gespeicherter Daten nach Speicherklasse, Standard, Infrequent Access und Archive, je GB gelesener und geschriebener Daten im Durchsatzmodus Elastic, je MiB/s-Monat im Modus Provisioned und je GB für das Verschieben zwischen den Klassen; FSx berechnet dagegen bereitgestellte Kapazität je GB-Monat, bereitgestellten Durchsatz je MB/s-Monat, bereitgestellte IOPS und Sicherungen je GB-Monat, mit eigenen Sätzen je Dateisystemtyp. Auf der Rechnung dominiert bei EFS der Speicher in der Klasse Standard, die je GB mehr als das Dreifache eines EBS-Volumes kostet, und bei FSx der bereitgestellte Durchsatz, der unabhängig von der Nutzung läuft.

Preisdimensionen

Die beiden Dienste sind zwei Modelle: EFS ist elastisch und berechnet, was gespeichert und bewegt wird, FSx ist bereitgestellt und berechnet, was angelegt wurde, voll oder leer. Jede Position trägt ihren eigenen Usage Type, und FSx unterscheidet über lineItem/Operation die vier Dateisystemtypen.

DimensionEinheitWas sie treibtOptional
EFS Speicher StandardGB-Monat der gespeicherten Daten, regional über drei ZonenAlles, was nicht per Lifecycle-Regel in eine kältere Klasse gewandert istNein
EFS Speicher Infrequent Access und ArchiveGB-Monat, mindestens 128 KiB je DateiDateien, die eine Lifecycle-Regel nach 1 bis 365 Tagen ohne Zugriff verschiebt; zurück nach Standard beim ersten Zugriff, wenn eingeschaltetJa
EFS One ZoneGB-Monat in einer Zone, Standard und Infrequent Access, günstiger als regionalDateisysteme ohne Anforderung an ZonenausfallJa
EFS Durchsatz ElasticGB gelesen und GB geschrieben, Schreiben teurer; Lesen aus Infrequent Access und Archive dazu je GBJeder Zugriff; der Modus ist Standard und skaliert ohne KonfigurationJa, gegen Provisioned
EFS Durchsatz ProvisionedMiB/s-Monat über dem Durchsatz, der im Speicher enthalten istDateisysteme mit gleichmäßig hohem DurchsatzJa
EFS TieringGB je Verschiebung zwischen Standard, Infrequent Access und ArchiveJede Lifecycle-Verschiebung in beide RichtungenJa
EFS Replikation und DatentransferEC2-Datentransfersätze für Zugriffe und Replikation über Zonen und Regionen; Speicher und Zugriffe am ZielMount Targets in anderen Zonen, Replikate in anderen RegionenJa (Datentransfer-Preise)
FSx SpeicherkapazitätGB-Monat bereitgestellt, je Typ (Windows File Server, Lustre, NetApp ONTAP, OpenZFS), SSD oder HDD, Single-AZ oder Multi-AZDie angelegte Größe; Multi-AZ rund das DoppelteNein
FSx DurchsatzkapazitätMB/s-Monat bereitgestellt, je Typ und Bereitstellung; bei Lustre im Speicherpreis je TiB-Stufe enthaltenDie konfigurierte Kapazität, ob genutzt oder nichtNein außer Lustre
FSx IOPSIOPS-Monat über den 3 je GB, die SSD-Speicher mitbringtDateisysteme mit hohem ZufallszugriffJa
FSx Sicherungen und kalte StufenGB-Monat für Sicherungen; ONTAP Capacity Pool und Lustre oder OpenZFS Intelligent-Tiering je GB-Monat und je 1.000 AnfragenTägliche Sicherungen, kalte DatenJa
KaufoptionKeine für EFS und FSx

Bei EFS ist die Speicherklasse die Dimension, die zählt: Standard kostet je GB-Monat mehr als jede andere Speicherform dieser Seite, Infrequent Access rund ein Achtzehntel davon und Archive ein Sechsunddreißigstel, und eine Lifecycle-Regel verschiebt Dateien nach Tagen ohne Zugriff in die kälteren Klassen, mit einem Mindestumfang von 128 KiB je Datei und einem Preis je verschobenem GB. Der Durchsatz ist die zweite: Im Modus Elastic, dem Standard, zahlen Sie je GB, das gelesen oder geschrieben wird, Schreiben fast zum doppelten Satz des Lesens, und Lesen aus Infrequent Access und Archive kostet je GB zusätzlich; im Modus Provisioned zahlen Sie einen festen Durchsatz je MiB/s-Monat, der sich nur bei gleichmäßiger Dauerlast rechnet. Der ältere Modus Bursting koppelt den Durchsatz an die Speichermenge ohne eigenen Preis.

FSx ist ein anderes Modell: Sie legen ein Dateisystem mit Kapazität und Durchsatz an und zahlen beide bereitgestellt, wie ein Volume plus eine Maschine. Windows File Server berechnet SSD- oder HDD-Kapazität, Durchsatzkapazität und Sicherungen, bei Multi-AZ jeweils rund das Doppelte; Lustre bindet den Durchsatz an die Speicherstufe, 125 bis 1.000 MB/s je TiB bei SSD, und bietet mit Intelligent-Tiering eine elastische Klasse nach dem Muster von S3; NetApp ONTAP trennt SSD-Primärspeicher, Durchsatz, IOPS und einen Capacity Pool für kalte Daten; OpenZFS ist die günstigste der vier bei Kapazität und Durchsatz. Bei allen vier läuft der bereitgestellte Durchsatz rund um die Uhr, auch wenn nachts niemand liest.

So erscheint es in den Abrechnungsdaten

Im Cost and Usage Report tragen die EFS-Zeilen den Produktcode AmazonEFS und lineItem/ResourceId den ARN des Dateisystems; das Präfix des Usage Type ist der Regionscode, EUC1 für Frankfurt. Der Speicher steht als EUC1-TimedStorage-ByteHrs für Standard, EUC1-IATimedStorage-ByteHrs und EUC1-IATimedStorage-ET-ByteHrs für Infrequent Access ohne und mit Elastic Throughput, EUC1-ArchiveTimedStorage-ByteHrs für Archive und EUC1-TimedStorage-Z-ByteHrs für One Zone; die Aufrundung kleiner Dateien als EUC1-IATimedStorage-SmallFiles mit der Operation Overhead. Der Durchsatz steht als EUC1-ETDataAccess-Bytes mit der Operation Read oder Write für Elastic, EUC1-ProvisionedTP-MiBpsHrs für Provisioned und EUC1-IADataAccess-Bytes und EUC1-ArchiveDataAccess-Bytes für Zugriffe und Tiering der kalten Klassen.

FSx-Zeilen tragen den Produktcode AmazonFSx, und lineItem/Operation nennt den Typ, CreateFileSystem:Windows, CreateFileSystem:Lustre, CreateFileSystem:ONTAP oder CreateFileSystem:OpenZFS; der Usage Type nennt die Dimension und die Bereitstellung, EUC1-Storage und EUC1-Storage.MultiAZ:SSD für Kapazität, EUC1-Storage:HDD für HDD, EUC1-ThroughputCapacity und EUC1-ThroughputCapacity.MultiAZ für Durchsatz, EUC1-ProvisionedSSDIOPS für IOPS, EUC1-BackupUsage für Sicherungen, bei Lustre EUC1-Storage.SSD.250 mit der Durchsatzstufe im Namen und bei ONTAP EUC1-Storage.MAZ:CPoolStd für den Capacity Pool. Was beide Reports nicht zeigen, ist, welcher Nutzer oder welches Verzeichnis den Speicher belegt: Das Dateisystem ist die Ressource, und Zugriffspunkte oder Verzeichnisse haben keine Zeile. Den Aufbau des Reports beschreibt der AWS Cost and Usage Report. Im FOCUS-Export trägt ServiceName Amazon Elastic File System beziehungsweise Amazon FSx, x_ServiceCode AmazonEFS oder AmazonFSx; alle Positionen sind ChargeCategory Usage (FOCUS-Spalten).

Stellhebel

Konfiguration: Bei EFS ist die Lifecycle-Regel der erste Hebel, weil sie Dateien ohne Zugriff nach Infrequent Access und Archive verschiebt und den Speicherpreis um mehr als neun Zehntel senkt; die Rückverschiebung beim ersten Zugriff gehört nur eingeschaltet, wo Dateien nach langer Pause wieder dauerhaft gelesen werden. Der Durchsatzmodus ist der zweite: Elastic für die meisten Workloads, Provisioned nur, wenn der Durchsatz gleichmäßig so hoch ist, dass die MiB/s-Monate unter den GB-Preisen liegen. Bei FSx sind Kapazität und Durchsatz die Hebel, weil beide bereitgestellt bezahlt werden: Ein Dateisystem, das halb leer ist oder nachts ruht, zahlt trotzdem voll, und die Durchsatzkapazität lässt sich bei Windows File Server und ONTAP ändern, was ein Zeitplan nutzen kann. Die Methode steht unter Speicheroptimierung.

kein Zugriff für denZeitraum der RegelstetigeinmalEine Datei auf EFS StandardInfrequent Access, dannArchive: der Speicherpreis ummehr als neun Zehntel gesenktNach langer Pausewieder gelesen?Rückverschiebung beimersten Zugriff eingeschaltetIn der kalten Klasse belassen:der Zugriff berechnet, derSpeicher weiter günstigDurchsatzmodus: Elastic für die meisten;Provisioned nur, wo stetigerDurchsatz es günstiger macht
Die Lifecycle-Regel verschiebt Dateien ohne Zugriff in günstigere Klassen, und die Rückverschiebung beim ersten Zugriff gehört nur dort eingeschaltet, wo sie wieder stetig gelesen werden

Kaufoption: Für EFS und FSx gibt es keine; die Sätze sind die Listenpreise.

Architektur: EFS für geteilte Daten vieler Instanzen oder Container, nicht als Ersatz für ein EBS-Volume, das je GB ein Drittel kostet (EBS-Preise); Daten, die nur abgelegt werden, gehören nach S3 (S3-Preise). One Zone für Dateisysteme ohne Anforderung an Zonenausfall. FSx nur, wo ein Protokoll oder eine Anwendung es verlangt, SMB mit Active Directory, Lustre für HPC, NetApp-Funktionen oder ZFS-Snapshots; die Dimensionen aller drei Anbieter stellt Block-, Objekt- und Dateispeicher nebeneinander.

viele Instanzenzugleicheine Instanznur gespeichertSMB, Lustre,NetApp oder ZFSWer nutzt die Daten,und wie?EFS; One Zoneohne Anforderungan ZonenausfallEin EBS-Volume,ein Dritteldes Preises je GBS3FSx, wo Protokolloder Anwendunges verlangt
EFS für Daten, die viele Instanzen teilen, EBS für eine Instanz, S3 für nur gespeicherte Daten, und FSx nur, wo ein Protokoll oder eine Anwendung es verlangt

Wo es schiefgeht

  • Alles liegt in Standard. Ein Dateisystem ohne Lifecycle-Regel zahlt je GB-Monat den Standardpreis für Dateien, die seit Monaten niemand liest. TimedStorage-ByteHrs ohne IATimedStorage-Zeilen daneben ist der Hinweis; eine Regel mit 30 Tagen beendet es.
  • Die kleinen Dateien kosten mehr als ihre Größe. Infrequent Access und Archive berechnen mindestens 128 KiB je Datei. Ein Dateisystem aus Millionen kleiner Dateien zeigt es als IATimedStorage-SmallFiles; solche Daten bleiben in Standard oder werden gebündelt.
  • Der Durchsatz ist bereitgestellt und ungenutzt. EFS im Modus Provisioned und jedes FSx-Dateisystem zahlen den konfigurierten Durchsatz rund um die Uhr. ProvisionedTP-MiBpsHrs und ThroughputCapacity gegen die Metriken MeteredIOBytes und DataReadBytes zeigen die Lücke.
  • Das Backup-Werkzeug liest jede Nacht aus Infrequent Access. Jedes gelesene GB aus den kalten Klassen kostet je GB zusätzlich. IADataAccess-Bytes mit der Operation Read neben einem Backup-Zeitplan ist der Hinweis; Sicherungen laufen über AWS Backup oder lesen nur geänderte Dateien.
  • Multi-AZ ohne Anforderung. FSx Multi-AZ verdoppelt Kapazität und Durchsatz, und EFS regional zahlt fast das Doppelte von One Zone. Entwicklungs- und Testdateisysteme brauchen selten beides.
  • Die Mount Targets liegen in der falschen Zone. Instanzen, die ein EFS-Dateisystem über ein Mount Target in einer anderen Zone einbinden, zahlen den Zonentransfer je GB. Ein Mount Target je Zone, die Instanzen hat, beendet es.
  • Die Sicherungen wachsen mit. FSx-Sicherungen je GB-Monat und EFS-Sicherungen über AWS Backup laufen ohne Aufbewahrungsfrist weiter. BackupUsage wächst jeden Monat; eine Frist hält es.

Beispiel

Listenpreise in USD für Frankfurt (eu-central-1), gelesen am 2026-10-21 aus der AWS-Preisliste: EFS Standard kostet 0,36 USD je GB-Monat regional und 0,192 USD One Zone, Infrequent Access 0,02 USD mit Elastic Throughput und 0,0142 USD One Zone, Archive 0,01 USD; Elastic Throughput 0,04 USD je gelesenem und 0,07 USD je geschriebenem GB, Zugriffe und Tiering in Infrequent Access 0,012 USD je GB und in Archive 0,036 USD, Provisioned Throughput 7,20 USD je MiB/s-Monat. FSx for Windows File Server kostet 0,155 USD je GB-Monat SSD Single-AZ und 0,274 USD Multi-AZ, HDD 0,016 und 0,030 USD, Durchsatz 2,42 und 4,95 USD je MB/s-Monat, Sicherungen 0,054 USD je GB-Monat; Lustre persistent SSD mit 125 MB/s je TiB 0,181 USD je GB-Monat; NetApp ONTAP SSD 0,149 USD Single-AZ und 0,298 USD Multi-AZ plus 0,822 und 1,369 USD je MB/s-Monat Durchsatz; OpenZFS SSD 0,107 USD Single-AZ plus 0,35 USD je MB/s-Monat.

Ein EFS-Dateisystem mit 1 TB, von dem nach einer Lifecycle-Regel ein Fünftel in Standard und vier Fünftel in Infrequent Access liegen, das im Monat 200 GB gelesen und 50 GB geschrieben bekommt, davon 100 GB aus Infrequent Access, kostet 204,8 × 0,36 = 73,73 USD plus 819,2 × 0,02 = 16,38 USD Speicher, 8,00 USD Lesen, 3,50 USD Schreiben und 1,20 USD Zugriffe auf Infrequent Access, zusammen 102,81 USD; dasselbe Dateisystem ganz in Standard kostet 368,64 USD Speicher plus 11,50 USD Durchsatz, 380,14 USD. Ein FSx for Windows File Server mit 1 TB SSD und 32 MB/s kostet Single-AZ 158,72 plus 77,44 = 236,16 USD im Monat, Multi-AZ 280,58 plus 158,40 = 438,98 USD. Die Zahlen zeigen, dass die Lifecycle-Regel bei EFS drei Viertel der Rechnung ausmacht, dass der Durchsatz im Modus Elastic bei dieser Nutzung ein Zehntel ist, und dass bei FSx der bereitgestellte Durchsatz ein Drittel der Rechnung trägt, ob er genutzt wird oder nicht.

Quellen

Gelesen am 2026-10-21. Preise: Amazon EFS Pricing, Amazon FSx for Windows File Server Pricing, Amazon FSx for Lustre Pricing, Amazon FSx for NetApp ONTAP Pricing, Amazon FSx for OpenZFS Pricing, AWS Price List, Angebot AmazonEFS für eu-central-1, Angebot AmazonFSx. Abrechnungsdaten: Spalten des Cost and Usage Report: lineItem, FOCUS 1.0 mit AWS-Spalten. Dienst: EFS Lifecycle Management, EFS-Leistung und Durchsatzmodi.