Redshift Kosten entstehen je Node-Stunde bei bereitgestellten Clustern, dazu je GB-Monat Redshift Managed Storage bei RA3- und RG-Nodes, je RPU-Stunde bei Redshift Serverless, je gescanntem TB für Redshift Spectrum, je Node-Sekunde für Concurrency Scaling über das Freiguthaben hinaus und je GB-Monat für Snapshots über der Freimenge; Athena berechnet je gescanntem TB oder je DPU-Stunde reservierter Kapazität, und Glue je DPU-Stunde für Jobs, Crawler und Sitzungen plus je 100.000 Objekte und je Million Anfragen für den Data Catalog. Auf der Rechnung dominieren bei Redshift die Node-Stunden eines Clusters, der rund um die Uhr läuft, bei Athena die gescannten Bytes unkomprimierter Daten und bei Glue die DPU-Stunden von Jobs, die mehr DPUs haben, als sie brauchen.
Preisdimensionen
Die drei Dienste bepreisen dieselbe Arbeit, Abfragen über große Daten, auf drei Arten: Redshift nach Kapazität je Stunde, Athena nach gescannten Bytes, Glue nach Rechenzeit je Job. Jede Position trägt ihren eigenen Usage Type, und bei Redshift steht der Node-Typ im Usage Type, bei Glue die Art des Jobs in der Operation.
| Dimension | Einheit | Was sie treibt | Optional |
|---|---|---|---|
| Redshift bereitgestellt | Stunde je Node-Typ (RG, RA3, DC2) und Node, auf volle Stunden; ein pausierter Cluster zahlt nur Speicher | Die Zahl und Größe der Nodes, ob Abfragen laufen oder nicht | Nein für Cluster |
| Redshift Managed Storage | GB-Monat der gespeicherten Daten bei RG und RA3, stundengenau | Die Datenmenge, unabhängig von der Node-Zahl; DC2 bringt lokalen Speicher mit | Nein bei RG und RA3 |
| Redshift Serverless | RPU-Stunde sekundengenau, solange Abfragen laufen, ab einer konfigurierten Basiskapazität | Die Kapazität, die der Workload zwischen Basis und Maximum zieht; im Leerlauf nichts außer Speicher | Ja, statt Cluster |
| Redshift Spectrum | TB gescannt in S3, auf MB aufgerundet, mindestens 10 MB je Abfrage; bei RG-Nodes enthalten | Abfragen gegen externe Tabellen in S3 | Ja |
| Redshift Concurrency Scaling | Node-Sekunde der zusätzlichen Cluster über ein Freiguthaben von bis zu einer Stunde je Tag | Lastspitzen, die der Hauptcluster an zusätzliche Cluster abgibt | Ja |
| Redshift Snapshots | GB-Monat über der Freimenge in Höhe des Speichers; Kopien in andere Regionen je GB | Aufbewahrungsfrist, manuelle Snapshots, Snapshots gelöschter Cluster | Ja |
| Athena SQL | TB gescannt, auf MB aufgerundet, mindestens 10 MB je Abfrage | Datenmenge, Format und Komprimierung der Dateien in S3; Partitionen, die die Abfrage trifft | Nein |
| Athena Capacity Reservations und Spark | DPU-Stunde reservierter Kapazität statt gescannter Bytes; DPU-Stunde je Spark-Anwendung | Workloads mit gleichmäßig hohem Abfragevolumen; Spark-Notebooks | Ja |
| Glue Jobs und Sitzungen | DPU-Stunde sekundengenau mit Mindestdauer je Job-Typ, Flex-Jobs günstiger; neuere Glue-Versionen zu niedrigeren Sätzen | DPUs je Job mal Laufzeit; Spark-Jobs mindestens 2 DPU, Python Shell ab 0,0625 DPU | Nein für Jobs |
| Glue Crawler und Data Catalog | DPU-Stunde je Crawler-Lauf; Objekte je Monat und Anfragen je Million über der Freimenge von je einer Million | Crawler-Zeitpläne, Tabellen, Partitionen und Versionen im Katalog, jede Anfrage von Athena, Spark oder Glue | Ja |
| Datentransfer | Innerhalb der Region nicht berechnet; Spectrum und Athena lesen S3 ohne Abrufgebühr für Standard | Zugriffe aus anderen Regionen | Ja (Datentransfer-Preise) |
| Kaufoption | Reserved Nodes für Redshift-Cluster über ein oder drei Jahre; Capacity Reservations für Serverless | Gleichmäßige Grundlast | Ja (reservierte Kapazität für Managed Services) |
Bei Redshift ist der Node-Typ die Entscheidung, die alles andere setzt: RG und RA3 trennen Rechenleistung und Speicher, sodass der Cluster klein bleiben kann, während die Daten in Managed Storage je GB-Monat wachsen, und RG-Nodes bringen Spectrum ohne eigenen Preis mit; DC2 koppelt den Speicher an den Node und wird nur für kleine, schnelle Cluster gewählt. Ein bereitgestellter Cluster zahlt jede Stunde, ob er Abfragen beantwortet oder nicht, und das Pausieren beendet die Node-Stunden und lässt den Speicher laufen. Serverless misst in Redshift Processing Units, berechnet je Sekunde, solange eine Abfrage läuft, und nichts, wenn der Workload ruht; die Basiskapazität bestimmt, wie viele RPUs eine Abfrage mindestens zieht, und das Maximum, wie teuer eine schwere Abfrage werden kann. Concurrency Scaling schaltet bei Lastspitzen zusätzliche Cluster hinzu, die je Node-Sekunde kosten, nach einem Freiguthaben von bis zu einer Stunde je Tag, das AWS für die meisten Kunden als ausreichend nennt.
Athena hat keine Kapazität, die läuft: Jede Abfrage zahlt die Bytes, die sie liest, und das macht das Dateiformat zur Preisdimension. Eine Spalte aus einer Parquet-Datei liest nur diese Spalte, eine aus einer CSV-Datei die ganze Datei; Komprimierung verkleinert, was gescannt wird, und Partitionen lassen eine Abfrage den Rest des Datensatzes überspringen. Capacity Reservations ersetzen die gescannten Bytes durch DPU-Stunden reservierter Kapazität, was sich nur bei gleichmäßig hohem Volumen rechnet. Glue berechnet Rechenzeit: Ein Spark-Job zahlt seine DPUs mal seine Laufzeit, sekundengenau nach einer Mindestdauer, und die Standardzuteilung von 10 DPUs ist für die meisten Jobs zu viel; Flex-Jobs laufen auf freier Kapazität zum niedrigeren Satz, neuere Glue-Versionen zu niedrigeren Sätzen je DPU-Stunde. Der Data Catalog ist bis zu einer Million Objekte und einer Million Anfragen im Monat frei und darüber je 100.000 Objekte und je Million Anfragen zu zahlen; jede Athena-Abfrage und jeder Glue-Job fragt ihn ab.
So erscheint es in den Abrechnungsdaten
Im Cost and Usage Report tragen die Redshift-Zeilen den Produktcode AmazonRedshift und lineItem/ResourceId den ARN des Clusters oder des Serverless-Namespace; das Präfix des Usage Type ist der Regionscode, EUC1 für Frankfurt. Node-Stunden stehen als EUC1-Node:ra3.large oder EUC1-Node:rg.large mit der Operation RunComputeNode:0001, Managed Storage als EUC1-RMS:ra3.large oder EUC1-RMS:Serverless in GB-Monat, Serverless als EUC1-Redshift:ServerlessUsage in RPU-Stunden mit der Operation RunServerlessCompute:001, Concurrency Scaling als EUC1-CS:ra3.large in Node-Sekunden neben EUC1-CSFreeUsage:ra3.large zu 0 für das Freiguthaben, Snapshots als EUC1-Redshift:PaidSnapshots je GB-Monat über der Freimenge, Kopien in andere Regionen als EUC1-Redshift:InterRegionSnapshotCopy je GB. Stunden unter einem Reserved Node erscheinen als DiscountedUsage.
Athena-Zeilen tragen den Produktcode AmazonAthena und den Workgroup-Namen in lineItem/ResourceId: gescannte Daten als EUC1-DataScannedInTB in TB, Capacity Reservations als EUC1-ReservedCapacityInDPUHours und Spark als EUC1-CodeExecutionInDPUHours in DPU-Stunden. Glue-Zeilen tragen AWSGlue, und lineItem/Operation nennt die Art: Jobrun mit EUC1-ETL-DPU-Hour oder EUC1-ETL-DPU-Hour-Gen2 für die neueren Versionen, FlexJobrun mit EUC1-ETL-Flex-DPU-Hour, CrawlerRun mit EUC1-Crawler-DPU-Hour, GlueInteractiveSession für Sitzungen, Storage mit EUC1-Catalog-Storage in Objekt-Monaten und Request mit EUC1-Catalog-Request; die Freimengen stehen als Global-Catalog-Storage und Global-Catalog-Request zu 0. lineItem/ResourceId nennt bei Glue den Job oder Crawler, sodass sich die DPU-Stunden je Job summieren lassen.
Was keiner der drei Reports liefert, ist die Zeile je Abfrage oder je Nutzer: Bei Athena ist die Workgroup die Ressource, und wer Kosten je Team braucht, legt je Team eine Workgroup an; bei Redshift zeigen nur die Systemtabellen, welche Abfrage welchen Anteil an den Node-Stunden hatte. Den Aufbau des Reports beschreibt der AWS Cost and Usage Report. Im FOCUS-Export trägt ServiceName Amazon Redshift, Amazon Athena oder AWS Glue und x_ServiceCode AmazonRedshift, AmazonAthena oder AWSGlue; Node-Stunden, gescannte TB und DPU-Stunden sind ChargeCategory Usage, Stunden unter Reserved Nodes PricingCategory Committed (FOCUS-Spalten).
Stellhebel
Konfiguration: Bei Redshift ist das Pausieren der erste Hebel für Cluster, die nicht rund um die Uhr gebraucht werden, und Serverless der zweite für Workloads mit Pausen; die Basiskapazität von Serverless ist der dritte, weil jede Abfrage mindestens sie zieht. Bei Athena ist das Dateiformat der Hebel: Parquet oder ORC statt CSV und JSON, Komprimierung und Partitionierung nach den Spalten, nach denen gefiltert wird, senken die gescannten Bytes um ein Vielfaches, und eine Workgroup mit Datenlimit je Abfrage fängt die Abfrage ab, die alles liest. Bei Glue sind die DPUs je Job der Hebel, weil die Standardzuteilung von 10 DPUs für einen Job mit wenigen GB Rechenzeit verschwendet; die Metriken zur Auslastung je Job zeigen die passende Zahl, und Auto Scaling in Glue setzt sie je Lauf. Die allgemeine Methode steht unter Data Warehouses und Analytics.
Kaufoption: Für Redshift-Cluster mit gleichmäßiger Grundlast senken Reserved Nodes die Node-Stunde über ein oder drei Jahre je Node-Typ; für Serverless gibt es Capacity Reservations auf RPU-Stunden. Athena und Glue haben keine Kaufoption außer den Capacity Reservations von Athena (Commitment-Strategie).
Architektur: Athena für seltene und unregelmäßige Abfragen über Daten in S3, Redshift für ein Warehouse, das täglich gebraucht wird, Serverless dazwischen; Glue Flex für Jobs, die nicht zu einer Uhrzeit fertig sein müssen. Ein Cluster für Berichte, die einmal am Tag laufen, ist der Fall für Serverless oder einen Pausenzeitplan; ein Athena-Workload, der stündlich dieselben TB scannt, der Fall für Redshift oder für eine Capacity Reservation. Die Rohdaten gehören komprimiert und partitioniert nach S3 (S3-Preise).
Wo es schiefgeht
- Der Cluster läuft nachts leer. Ein bereitgestellter Cluster zahlt jede Node-Stunde, ob Abfragen laufen oder nicht.
Node:ra3.largeüber 730 Stunden bei Abfragen nur tagsüber zeigt es; ein Pausenzeitplan oder Serverless beendet es. - Athena scannt CSV. Eine Abfrage über eine Spalte einer unkomprimierten CSV-Datei liest die ganze Datei.
DataScannedInTBje Workgroup gegen die Datenmenge in S3 zeigt das Verhältnis; Parquet und Komprimierung senken es um ein Vielfaches. - Die Serverless-Basis ist zu hoch. Eine Basiskapazität von 128 RPU zieht für jede kleine Abfrage 128 RPU je Sekunde.
Redshift:ServerlessUsageje Tag gegen die Zahl der Abfragen zeigt es; eine niedrigere Basis mit höherem Maximum passt zu gemischter Last. - Der Glue-Job hat 10 DPUs für 1 GB. Die Standardzuteilung zahlt zehnmal die nötige Kapazität. Die DPU-Auslastung je Lauf in den Job-Metriken zeigt die passende Zahl; 2 DPUs reichen für kleine Jobs.
- Der Crawler läuft stündlich. Ein Crawler je Stunde über einen Datensatz, der sich täglich ändert, zahlt 24 Läufe je DPU-Stunde. Ein Zeitplan nach der Änderungsfrequenz oder Partitionsprojektion in Athena ersetzt ihn.
- Snapshots gelöschter Cluster bleiben. Manuelle Snapshots laufen nach dem Löschen des Clusters ohne Freimenge weiter.
Redshift:PaidSnapshotsohne Cluster daneben ist der Hinweis. - Concurrency Scaling kostet, wo Warteschlangen reichen. Lastspitzen, die zusätzliche Cluster über das Freiguthaben hinaus starten, zahlen je Node-Sekunde den Node-Preis. Workload Management mit Warteschlangen für nicht dringende Abfragen hält sie unter dem Guthaben.
Beispiel
Listenpreise in USD für Frankfurt (eu-central-1), gelesen am 2026-10-21 aus der AWS-Preisliste: Ein Redshift-Node ra3.large kostet 0,649 USD je Stunde, ra3.xlplus 1,298 USD, rg.large 0,4543 USD und dc2.large 0,324 USD; Managed Storage 0,0256 USD je GB-Monat, Serverless 0,451 USD je RPU-Stunde, Concurrency Scaling auf ra3.large 0,00018 USD je Node-Sekunde über das Freiguthaben hinaus, Snapshots 0,0245 USD je GB-Monat über der Freimenge. Athena kostet 5,00 USD je gescanntem TB, Capacity Reservations 0,33 USD je DPU-Stunde und Spark 0,50 USD je DPU-Stunde. Glue kostet 0,44 USD je DPU-Stunde für ETL-Jobs, Crawler und interaktive Sitzungen, 0,308 USD für Jobs auf den neueren Glue-Versionen, 0,29 und 0,203 USD für Flex-Jobs, der Data Catalog 1,00 USD je 100.000 Objekte und Monat und 1,00 USD je Million Anfragen über je einer Million.
Ein Redshift-Cluster aus zwei ra3.large mit 2 TB Daten kostet im Monat 2 × 730 × 0,649 = 947,54 USD Nodes und 2.048 × 0,0256 = 52,43 USD Speicher, zusammen 999,97 USD; läuft er nur an 260 Stunden im Monat und pausiert sonst, 337,48 plus 52,43 = 389,91 USD. Derselbe Workload auf Serverless mit 8 RPU Basis, der im Monat 200 Stunden Abfragezeit zieht, kostet 200 × 8 × 0,451 = 721,60 USD plus 52,43 USD Speicher, 774,03 USD. Dieselben 2 TB als Parquet in S3 mit 300 Athena-Abfragen im Monat, die im Mittel 20 GB scannen, kosten 300 × 20 / 1.024 × 5,00 = 29,30 USD; als unkomprimierte CSV mit 200 GB je Abfrage 292,97 USD. Ein Glue-Job, der täglich 15 Minuten mit 10 DPUs läuft, kostet 30 × 2,5 × 0,44 = 33,00 USD im Monat, mit 2 DPUs 6,60 USD. Die Zahlen zeigen, dass das Pausieren eines Clusters mehr spart als jeder Node-Wechsel, dass Serverless bei 200 Abfragestunden unter einem Dauercluster und über einem pausierten liegt, dass das Dateiformat bei Athena den Preis um das Zehnfache bewegt, und dass die DPU-Zuteilung bei Glue den Faktor fünf ausmacht.
Quellen
Gelesen am 2026-10-21. Preise: Amazon Redshift Pricing, Amazon Athena Pricing, AWS Glue Pricing, AWS Price List, Angebot AmazonRedshift für eu-central-1, Angebot AmazonAthena, Angebot AWSGlue. Abrechnungsdaten: Spalten des Cost and Usage Report: lineItem, FOCUS 1.0 mit AWS-Spalten.