Exoscale Preise bestehen aus Instances je Sekunde nach Größe und Familie, lokalem SSD-Speicher und Block Storage je GiB-Stunde, SOS Object Storage je GiB-Stunde in Volumenstaffeln, einer Kubernetes-Steuerungsebene je Stunde, Elastic IPs und Load Balancern je Stunde sowie ausgehendem Verkehr je GiB über einer Freimenge je Instance, alles ohne Steuern in der Währung des Kontos, Euro, Franken oder Dollar. Auf der Rechnung dominieren die Instances samt ihrem lokalen Speicher, die durchlaufen; Verkehr erscheint erst, wenn eine Instance mehr als rund 1 TiB im Monat nach außen sendet.

Preisdimensionen

Exoscale rechnet jede Ressource nach der exakten Nutzungszeit ab, bis auf die Sekunde, und ohne Monatsdeckel; die Preisseite zeigt Stundenpreise in Euro, Franken oder Dollar, die Kontowährung wird bei der Anmeldung nach dem Sitz des Kunden gesetzt, und alle Preise verstehen sich ohne Steuern. Die Standard-Instances sind in allen Zonen verfügbar, auch in Frankfurt und München; die Preise hier gelten in Euro.

DimensionEinheitWas sie treibtOptional
InstancesSekunde je Größe und FamilieStandard: Micro (1 Kern, 512 MB) 0,00729 EUR, Small (2 Kerne, 2 GB) 0,02333 EUR, Medium (2 Kerne, 4 GB) 0,04666 EUR, Large (4 Kerne, 8 GB) 0,09333 EUR, Huge (8 Kerne, 32 GB) 0,37334 EUR, Jumbo (24 Kerne, 225 GB) 2,24 EUR je Stunde; CPU- und speicheroptimierte Familien mit anderem Verhältnis; GPU-Familien je ZoneNein
Lokaler SSD-SpeicherGiB je Stunde je Instance-Volume0,00014 EUR je GiB-Stunde (speicheroptimierte Familie 0,00006); nicht im Instance-Preis enthalten, auch bei ausgeschalteter InstanceNein, 10 GB Minimum
Block StorageGiB je Stunde0,00014 EUR je GiB-Stunde für Volumes und Volume-Snapshots, 1 GiB bis 10 TiBJa, ab Größe Small
Instance-SnapshotsGiB je Stunde nach Größe des QuellvolumesEin Snapshot einer 100-GB-Instance zählt 100 GBJa
SOS Object StorageGiB je Stunde in StaffelnStandard 0,0000275 EUR bis 512 TiB, 0,00001875 EUR bis 1 PiB, 0,00001389 EUR darüber, kumulativ; Archiv 0,00000626 EUR auf Anfrage mit 10 TB Minimum; Objekte mindestens 128 KiBJa
Ausgehender VerkehrGiB je Monat über der Freimenge1,42 GiB je Stunde je Instance frei, rund 1 TiB im Monat; darüber 0,02 EUR je GiB; eingehend, innerhalb und zwischen Zonen freiNur über der Freimenge
Elastic IP und Load BalancerStunde je Adresse oder BalancerJede Instance hat eine IPv4 und IPv6 inklusive; weitere Elastic IPv4 0,01389 EUR je Stunde; Network Load Balancer 0,03472 EUR (IPv4) oder 0,02083 EUR (IPv6) je StundeJa
SKS KubernetesStunde je ClusterStarter kostenlos ohne SLA; Pro 0,054995 EUR je Stunde mit 99,95 Prozent SLA; Nodes als InstancesJa
Lizenzen und SupportStunde je Windows-Lizenz; Monat je SupportplanWindows 0,01111 EUR bis 7 vCPU, 0,02222 EUR ab 8; Support Starter 50, Pro 500 je Monat, Enterprise 5 Prozent der NutzungJa

Die Sekundenabrechnung ohne Deckel ist die Eigenheit dieses Modells: Eine Instance kostet genau ihre Laufzeit, und die Preisseite rechnet Monatswerte nur als Hilfsgröße vor. Der lokale SSD-Speicher ist nicht im Instance-Preis enthalten und läuft weiter, wenn die Instance ausgeschaltet ist, ebenso wie Lizenzen; eine Small mit 50 GB lokalem Speicher zahlt im Monat 0,02333 EUR mal 720 Stunden für die Rechenzeit und 50 mal 0,00014 mal 720 für den Speicher. Die Familien unterscheiden sich im Verhältnis von Kernen zu RAM, die CPU-optimierte Extra-large mit 8 Kernen und 16 GB kostet 0,23333 EUR je Stunde; was Familien bei den Hyperscalern bedeuten, erklärt virtuelle Maschinen und Instanzfamilien.

Eine Instance, sekundengenauberechnet, ohne DeckelRechenzeit: genauihre LaufzeitLokaler SSD-Speicher undLizenzen: je GiB-Stundeund Stunde, auchausgeschaltetAusgehender Verkehr nurüber der Freimenge jeInstance und StundeVom Pre-paid-Guthabenabgebucht oder am 1. fürden Vormonat in Rechnunggestellt
Der sekundengenaue Rechenpreis enthält weder den lokalen Speicher noch die Lizenzen, die bei ausgeschalteter Instance weiterlaufen, und Verkehr kostet nur über der Freimenge je Instance

SOS Object Storage ist S3-kompatibel, wird je GiB-Stunde berechnet und wird mit dem Volumen günstiger, kumulativ über drei Staffeln; ausgehender Verkehr aus SOS kostet 0,02 EUR je GiB, eingehender nichts. Warm- und Cold-Klassen mit Mindestdauer und Abrufgebühren sind für Anfang 2027 angekündigt, die Archivklasse gibt es auf Anfrage mit einem Minimum von 10 TB je Bucket. Die Traffic-Freimenge gilt je Instance und Stunde, 1,42 GiB, was die Preisseite mit rund 1 TiB im Monat je Instance übersetzt; Verkehr innerhalb einer Zone, zwischen den Zonen und zu SOS ist frei. Wie eine solche Freimenge die Rechnung formt, erklärt Inklusivtraffic und Pauschalpreismodelle. SKS berechnet nur die Steuerungsebene, kostenlos als Starter und je Stunde als Pro; die Nodes sind Instances, wie Container und Kubernetes für die Hyperscaler beschreibt.

Rechnungen, Exporte und APIs

Exoscale kennt zwei Zahlungsarten. Vorausbezahlte Konten laden Guthaben per Karte oder PayPal auf, der Guthabenstand wird stündlich aktualisiert, und ein Konto mit Guthaben null wird gesperrt; die Rechnung ist der Beleg der Aufladung, und ein monatlicher Nutzungsbericht zeigt den Verbrauch. Nachträglich zahlende Konten, auf Anfrage per Karte oder Überweisung, erhalten am 1. des Monats die Rechnung für den Vormonat, in Euro, Franken oder Dollar; die Karte wird drei Tage nach Rechnungsstellung belastet, eine Überweisung ist binnen zehn Tagen fällig. Rechnungen gehen an Nutzer mit der Rolle Owner oder Billing und an eine zusätzliche Adresse. Alle Preise sind ohne Steuern; wie Umsatzsteuer und Reverse Charge für Schweizer und EU-Kunden wirken, erklärt Umsatzsteuer und Reverse Charge.

Die Nutzungsdaten kommen in drei Stufen. Das Portal zeigt unter Organization, Billing und Usage Details die laufende Nutzung mit Preisschätzung, stündlich aktualisiert, zusammengefasst nach Produkt und Produkttyp, ohne Details je Ressource. Rechnungen und Nutzungsberichte gibt es monatlich als PDF und JSON mit den Beträgen je Produkt; die API liefert sie über GET /usage-report mit einem Zeitraum im Format YYYY-MM, mit Mengen und Einheiten, nicht mit Preisen, und die CLI über exo x get-usage-report. Detaillierte Berichte je Ressource und Dienst, als JSON und XLS je Monat, sind nur mit einem der höheren Supportpläne enthalten und landen in einem SOS-Bucket namens usage-reports und der Organisations-UUID. Die Preise selbst stehen auf der Preisseite und im Kalkulator. Wer Kosten je Ressource und Stunde braucht, kombiniert also den Nutzungsbericht mit der Preisliste oder bucht den Supportplan; was das für FOCUS-Spalten heißt, steht unter Kostendaten europäischer Anbieter erfassen.

Stellhebel

Konfiguration

Größe und Familie sind der erste Hebel, und Rightsizing wirkt hier sekundengenau: Eine zu große Instance kostet jede Sekunde mehr, und zwischen Small und Medium liegt der Faktor zwei. Ausschalten spart die Rechenzeit, nicht den lokalen Speicher und die Lizenz; wer eine Instance tagelang nicht braucht, löscht sie nach einem Snapshot, wie Zeitpläne und Auto-Scaling für Entwicklungsumgebungen rät. Der lokale Speicher ist mit 0,00014 EUR je GiB-Stunde so teuer wie Block Storage; ein kleineres Volume bei der Anlage spart dauerhaft.

ja, aber nicht jetztneinja, dauerndWird die Instance inden nächsten Tagengebraucht?Ausschalten: die Rechenzeitendet, lokaler Speicherund Lizenz laufen weiterSnapshot, dann löschen:Speicher und Lizenzenden mit ihrRightsizing, sekundengenau:Faktor zwei zwischen Smallund Medium, ein kleineresVolume bei der Anlage
Ausschalten spart nur die Rechenzeit, darum wird eine tagelang nicht gebrauchte Instance nach einem Snapshot gelöscht und eine laufende sekundengenau bemessen

Kaufoption

Exoscale bietet keine Reservierungen oder Savings Plans, sondern einen Volumenrabatt gegen eine monatliche Mindestnutzung über mindestens zwölf Monate, in Stufen, die der Vertrieb nennt: Der rabattierte Satz gilt ab dem ersten Euro, wer unter der Zusage bleibt, zahlt die Zusage, und abgerechnet wird weiter nach Nutzung. Für die Rechnung ist das ein Private Pricing, kein Programm mit eigener Position.

Architektur

Verkehr innerhalb und zwischen Zonen ist frei, ebenso zu SOS, also kosten Replikation und Backups über Zonen hinweg keinen Egress; nur der Weg ins Internet zählt, mit einer Freimenge je Instance, sodass mehrere kleine Instances mehr freien Egress mitbringen als eine große. SOS wird mit dem Volumen günstiger; wer Terabyte archiviert, spricht den Archivtarif an. Der kostenlose SKS-Starter reicht ohne SLA-Anspruch; Pro kostet in 720 Stunden rund 39,60 EUR je Cluster, mehr als eine Medium-Instance.

Wo es schiefgeht

  • Ausgeschaltet, aber Speicher und Lizenz laufen. Symptom: eine gestoppte Instance kostet weiter. Ursache: lokaler SSD-Speicher und Windows-Lizenzen werden je GiB-Stunde und je Stunde berechnet, solange die Instance existiert.
  • Guthaben aufgebraucht. Symptom: Ressourcen eines vorausbezahlten Kontos sind gesperrt. Ursache: bei Guthaben null wird das Konto gesperrt; die automatische Aufladung oder die Umstellung auf Rechnung verhindert das.
  • Speicher ist nicht im Preis. Symptom: die Instance kostet mehr als der Stundenpreis mal Laufzeit. Ursache: der lokale SSD-Speicher wird getrennt je GiB-Stunde berechnet; die Preisseite weist darauf in einer Fußnote hin.
  • Egress aus einer großen Instance. Symptom: eine Verkehrsposition trotz moderater Auslieferung. Ursache: die Freimenge von 1,42 GiB je Stunde gilt je Instance; eine Instance, die alles ausliefert, überschreitet sie, während die Freimengen der anderen verfallen.
  • Archiv mit Mindestmenge. Symptom: ein kleiner Archiv-Bucket kostet 10 TB. Ursache: jeder Archiv-Bucket wird mit mindestens 9.313 GiB berechnet, auch fast leer.
  • Kein Preis im Nutzungsbericht. Symptom: der Bericht der API enthält Mengen, aber keine Beträge. Ursache: GET /usage-report liefert Mengen und Einheiten; Beträge stehen in Rechnung und PDF, Preise auf der Preisseite.
  • Volle Monate für DNS. Symptom: ein im Monat gekündigtes DNS-Abonnement kostet den ganzen Monat. Ursache: Abonnements wie DNS werden in vollen Monaten berechnet.

Beispiel

Listenpreise in Euro ohne Steuern, gültig in allen Zonen und damit auch in Frankfurt, gelesen am 2026-10-21: eine Standard Medium (2 Kerne, 4 GB) kostet 0,04666 EUR je Stunde, in 720 Stunden 33,60 EUR, dazu 50 GiB lokaler Speicher für 5,04 EUR; eine Standard Large (4 Kerne, 8 GB) 0,09333 EUR je Stunde, 67,20 EUR in 720 Stunden; ein SKS-Pro-Cluster 0,054995 EUR je Stunde, 39,60 EUR; SOS Standard 0,0000275 EUR je GiB-Stunde, 0,0198 EUR je GiB in 720 Stunden; ausgehender Verkehr über der Freimenge 0,02 EUR je GiB, also 20,48 EUR je weiterem TiB; eine Elastic IPv4 0,01389 EUR je Stunde, 10,00 EUR in 720 Stunden. Die Zahlen zeigen, dass der lokale Speicher einer kleinen Instance rund 15 Prozent auf den Rechenpreis legt, dass ein Pro-Cluster mehr kostet als eine Medium-Instance und dass 1 TiB Egress je Instance frei bleibt, während das zweite TiB 20,48 EUR kostet.

Quellen

Gelesen am 2026-10-21. Preise: Exoscale Preise, Volumenrabatt. Abrechnung: Billing, Usage Reports, API-Referenz Organization.