Open Telekom Cloud Preise, seit Januar 2026 unter dem Namen T Cloud Public, bestehen aus Elastic Cloud Servern je Stunde oder als reservierte Pakete je Monat, Object Storage je GiB und Monat in gestaffelten Klassen, Block Storage je GiB und Monat nach Leistungsstufe, Kubernetes-Clustern je Stunde, Elastic IPs und Load Balancern je Stunde sowie ausgehendem Internetverkehr je GiB in Staffeln; alle Preise stehen in Euro ohne Steuern und Abgaben in der Leistungsbeschreibung von T-Systems. Auf der Rechnung dominieren die Server, elastisch nach Laufzeit oder reserviert nach Paket, gefolgt von Block Storage, der auch bei gestoppten Servern weiterläuft.

Preisdimensionen

T Cloud Public ist der neue Name der Open Telekom Cloud; die Website erklärt, dass das Produkt bis Januar 2026 so hieß, und die Dokumentation läuft weiter unter docs.otc.t-systems.com. Die Preise stehen in der Leistungsbeschreibung mit Preisliste, zuletzt überarbeitet am 2026-10-09, je Region EU-DE und EU-NL, und für Compute in drei Modellen: elastisch je Stunde, reserviert über 12 oder 24 Monate je Monat, und reserviert mit Vorauszahlung.

DimensionEinheitWas sie treibtOptional
Elastic Cloud Server, elastischSekunden erfasst, im Monat summiert, in Stunden berechnet, nur im laufenden ZustandFlavor (s2 allgemein, c3 und c4 dediziert, m3 speicheroptimiert, e3 große Speicher, d2 Disk, i3 I/O, p2v und g6 GPU), Region, BetriebssystemNein
Elastic Cloud Server, reserviertMonatspaket je Flavor-Typ über 12 oder 24 Monate, Stundenkontingent je MonatBis zu 60 Prozent Rabatt; Kontingent verfällt monatlich; Mehrnutzung elastischJa
Reserviert mit VorauszahlungGesamtbetrag für 8.760 Stunden zu BeginnGrößter Rabatt, kein Wechsel auf größere TypenJa
Elastic Volume ServiceGiB je Monat nach KlasseCommon I/O 0,0506 EUR, High I/O 0,0660 EUR, GP SSD 0,1040 EUR, Ultra-High I/O 0,1100 EUR, Extreme SSD 0,3080 EUR je GiB und Monat in EU-DE; GP SSD v2 0,0820 EUR plus IOPS und Durchsatz über den FreimengenNein
Object Storage ServiceGiB je Monat in Staffeln nach Klasse, Anfragen je 1.000Standard 0,0242 EUR je GiB bis 1.000 GiB, fallend bis 0,0231 EUR; Warm 0,0132 EUR; Cold 0,00462 EUR; erste 5 GiB Standard freiJa
InternetverkehrGiB je Monat ausgehend in Staffeln; eingehend frei1 GiB frei, dann 0,074489 EUR je GiB bis 1.000 GiB, 0,070351 EUR bis 10.000, 0,066 EUR bis 50.000, 0,0462 EUR bis 150.000, fallend bis 0,0418 EURNur über 1 GiB
Elastic IPStunde je Adresse0,0044 EUR je Stunde; Mail-Adressen 0,030074 EURJa
Elastic Load BalancerStunde je Instanz oder LCUShared 0,04301 EUR je Stunde; dediziert ab 0,045408 EUR je Stunde bei 10 LCUJa
Cloud Container EngineStunde je Cluster nach Größe und VerfügbarkeitKleiner VM-Cluster ohne HA kostenlos; medium 0,133395 EUR; small HA 0,380181 EUR; xlarge HA 0,92051 EUR je Stunde; Nodes als ServerJa

Elastische Server zahlen nur für die Laufzeit: Die Nutzung wird sekundengenau erfasst, über den Kalendermonat summiert und in Stunden berechnet; ein gestoppter Server kostet keine Rechenzeit mehr, seine EVS-Datenträger und Elastic IPs laufen weiter, und Flavors mit lokalen Disks oder GPUs werden auch gestoppt berechnet. Reservierte Pakete sind an den Flavor-Typ gebunden, nicht an eine Instanz, und werden berechnet, ob der Server läuft oder nicht: Jeder Monat bringt ein Stundenkontingent aus Tagen mal 24, was darüber liegt, wird elastisch berechnet, was darunter bleibt, verfällt; am Ende der Laufzeit verlängert sich nichts von selbst, und ein Wechsel auf einen größeren oder neueren Typ ist über den Service Desk möglich. Die Vorauszahlung bringt den größten Rabatt, schließt den Wechsel aus und wird zu Beginn der Laufzeit fällig; die Leistungsbeschreibung sieht bei vorzeitiger Kündigung eine Ausgleichszahlung aus der Hälfte der Restzahlungen vor. Für einen s2.medium.1 mit 1 vCPU und 1 GiB unter Linux in EU-DE heißt das 0,014980 EUR je Stunde elastisch, 8,00 EUR je Monat reserviert über 12 Monate, 6,75 EUR über 24 Monate und 84,70 EUR Vorauszahlung für 12 Monate; Windows kostet beim selben Flavor 0,065516 EUR je Stunde. Die Logik solcher Pakete beschreibt Reservierungen und Commitments für die Hyperscaler.

elastischreserviertEin Elastic Cloud ServerElastisch oderreserviert?Sekundengenau erfasst, überden Monat summiert, inStunden berechnet; gestopptkeine Rechenzeit mehrEin Paket je Flavor-Typ:ein Stundenkontingent ausTagen mal 24, berechnet, obder Server läuft oder nichtÜber dem Kontingent:elastische Stunden;darunter verfällt der RestEVS-Datenträger und ElasticIPs laufen in beiden Fällenweiter
Elastische Server zahlen ihre Sekunden, ein reserviertes Paket sein Monatskontingent, genutzt oder nicht, und Datenträger und Adressen laufen in beiden Fällen weiter

Der Internetverkehr ist nach außen gestaffelt und nach innen frei, mit nur 1 GiB Freimenge im Monat; damit steht T Cloud Public näher an den gemessenen Modellen der Hyperscaler als die anderen Anbieter dieses Kapitels, wie Inklusivtraffic und Pauschalpreismodelle ausführt, auch wenn der Preis je GiB mit dem Volumen sinkt. Object Storage kennt drei Klassen mit Mindestspeicherdauern, Gebühren für vorzeitiges Löschen und Wiederherstellung in drei Geschwindigkeiten aus der kalten Klasse; die Mechanik erklärt Speicherklassen und Lifecycle. Die Cloud Container Engine ist bis 50 Nodes ohne Hochverfügbarkeit kostenlos, größere oder hochverfügbare Cluster zahlen je Stunde, und die ECS-Nodes stehen getrennt auf der Rechnung, wie Container und Kubernetes beschreibt.

Rechnungen, Exporte und APIs

Telekom, genauer T-Systems International GmbH in Bonn, stellt je Vertrag, also je Tenant, eine monatliche Rechnung, die per E-Mail oder Post geht; der Kunde holt sie im Portal MyWorkplace ab und erhält dort eine Verbindungsübersicht im CSV-Format mit der täglichen Nutzung der Ressourcen in maschinenlesbarer Form. Alle Preise sind ohne die bei Rechnungsstellung geltenden Steuern und Abgaben; was das für die Umsatzsteuer heißt, erklärt Umsatzsteuer und Reverse Charge. Preisänderungen kündigt Telekom laut Leistungsbeschreibung mindestens sechs Wochen vorher in Textform an.

Das kostenlose Financial Dashboard, früher Enterprise Dashboard, zeigt die genutzten Dienste und die angefallenen Kosten täglich, und der Tag Management Service weist Kosten je Ressource einem Tag zu, der sich in den Rechnungsbeilagen und im Dashboard auswerten lässt; Tags lassen sich manuell oder aus einer CSV-Vorlage anlegen. Ein Alert Service in MyWorkplace meldet, wenn die Ausgaben eine Schwelle überschreiten, und Gutscheine werden am Ende der Abrechnung angerechnet. Die Preisseite nennt die PDF-Rechnung mit CSV-Beilage als Standard. Eine Abrechnungs-API je Ressource und Stunde dokumentiert die Leistungsbeschreibung nicht; die tägliche CSV und das Dashboard sind die Quellen, und was sich daraus für FOCUS-Spalten gewinnen lässt, steht unter Kostendaten europäischer Anbieter erfassen.

Stellhebel

Konfiguration

Stoppen beendet bei elastischen Servern die Rechenzeit, nicht aber EVS und Elastic IPs; Entwicklungsumgebungen, die nachts stehen, sparen den Server, nicht den Datenträger, was Zeitpläne und Auto-Scaling einordnet. Flavors mit lokalen Disks oder GPUs zahlen auch gestoppt, und die Wahl der EVS-Klasse spannt einen Faktor sechs zwischen Common I/O und Extreme SSD. Rightsizing heißt hier auch, das Betriebssystem zu prüfen: Windows und kommerzielle Linux-Distributionen vervielfachen den Stundenpreis desselben Flavors.

Kaufoption

Reservierte Pakete lohnen für Server, die den Monat durchlaufen; die Leistungsbeschreibung nennt bis zu 60 Prozent gegenüber elastisch, und das Beispiel oben zeigt beim kleinsten Flavor rund 27 Prozent über 12 und 38 Prozent über 24 Monate. Weil das Kontingent an den Typ gebunden ist und monatlich verfällt, deckt ein Paket für s2.medium.1 keinen s2.large.1, und ein Paket ohne laufenden Server ist reine Verschwendung; Commitment-Abdeckung und -Auslastung beschreibt die Messung.

neinja12 oder 24 Monate,je Monat gezahltVorauszahlungLäuft ein Server diesesFlavor-Typs denMonat durch?Elastisch: die laufendenSekunden zahlenWelche Laufzeit?Reserviert je Monat; eingrößerer oder neuerer Typüber den Service DeskDer größte Rabatt, keinWechsel; vorzeitigeKündigung zahlt die Hälfteder Restzahlungen
Ein Paket lohnt nur für einen Flavor-Typ, der den Monat durchläuft; die Zahlung je Monat hält den Wechsel offen, die Vorauszahlung kauft den größten Rabatt und gibt ihn auf

Architektur

Ausgehender Verkehr kostet ab dem zweiten GiB, also gehören Auslieferungen in großen Mengen in die Kostenrechnung, nicht nur die Server; die Staffeln fallen mit dem Volumen, und eingehender sowie interner Verkehr ist frei, wie Datentransfer und Egress allgemein erklärt. Der kleine CCE-Cluster ohne Hochverfügbarkeit ist kostenlos; die HA-Variante kostet selbst in der kleinsten Größe 0,38 EUR je Stunde, mehr als ein mittlerer Server.

Wo es schiefgeht

  • Paket läuft, Server nicht. Symptom: die Rechnung zeigt das reservierte Paket, obwohl kein Server lief. Ursache: das Paket ist an den Flavor-Typ gebunden und wird unabhängig vom Betrieb berechnet; das Monatskontingent verfällt.
  • Kontingent überschritten. Symptom: neben dem Paket erscheinen elastische Stunden. Ursache: zwei Server desselben Typs teilen sich ein Kontingent aus Tagen mal 24 Stunden; was darüber liegt, zahlt elastisch.
  • Gestoppt, aber berechnet. Symptom: ein gestoppter Server mit lokaler Disk oder GPU kostet weiter. Ursache: diese Flavors werden auch gestoppt berechnet; bei anderen laufen EVS und Elastic IP weiter.
  • Egress ab dem zweiten Gigabyte. Symptom: eine Verkehrsposition schon bei geringer Auslieferung. Ursache: die Freimenge beträgt 1 GiB je Monat, nicht Terabyte wie bei anderen Anbietern des Kapitels.
  • Alter Name, neue Rechnung. Symptom: Rechnungen und Portale tragen seit 2026 „T Cloud Public" statt „Open Telekom Cloud". Ursache: die Umbenennung im Januar 2026; der Vertragspartner bleibt T-Systems.
  • Vorzeitige Kündigung. Symptom: eine Ausgleichszahlung nach dem Ende eines reservierten Pakets. Ursache: die Leistungsbeschreibung sieht bei Kündigung vor Ablauf der Mindestlaufzeit die Hälfte der Restzahlungen vor.
  • Nur Tageswerte. Symptom: Kosten lassen sich nicht je Stunde einer Ressource zuordnen. Ursache: die CSV in MyWorkplace trägt die tägliche Nutzung; feiner wird es nicht.

Beispiel

Listenpreise für die Region EU-DE aus der Leistungsbeschreibung, Euro ohne Steuern, gelesen am 2026-10-21: ein s2.medium.1 (1 vCPU, 1 GiB, Linux) kostet elastisch 0,014980 EUR je Stunde, reserviert 8,00 EUR je Monat über 12 Monate, 6,75 EUR über 24 Monate und 84,70 EUR als Vorauszahlung für 12 Monate; ein s2.large.1 (2 vCPU, 2 GiB) 0,095230 EUR je Stunde oder 43,53 EUR je Monat reserviert über 12 Monate; ein s2.xlarge.1 (4 vCPU, 4 GiB) 0,195951 EUR je Stunde oder 88,23 EUR reserviert. EVS GP SSD kostet 0,1040 EUR je GiB und Monat, OBS Standard 0,0242 EUR je GiB und Monat bis 1.000 GiB, ausgehender Verkehr 0,074489 EUR je GiB in der ersten Staffel, eine Elastic IP 0,0044 EUR je Stunde und ein kleiner CCE-Cluster mit Hochverfügbarkeit 0,380181 EUR je Stunde. Die Zahlen zeigen, dass der s2.medium.1 elastisch in 720 Stunden 10,79 EUR kostet und reserviert 8,00 EUR, also 26 Prozent weniger, dass 1 TiB ausgehender Verkehr rund 76 EUR kostet und damit mehr als sieben kleine Server, und dass die Hochverfügbarkeit eines Clusters in 720 Stunden mit 274 EUR das Zwölffache eines reservierten kleinen Servers ausmacht.

Quellen

Gelesen am 2026-10-21. Preise: Leistungsbeschreibung und Preisliste T Cloud Public, Stand 2026-10-09 (PDF), Preise, Preismodelle Computing und Container, Preismodelle. Dienst: T Cloud Public, Startseite mit dem Hinweis auf die Umbenennung, Elastic Cloud Server.