Scaleway Preise sind Stundenpreise je Instance-Reihe, Gigabyte-Stunden für Object Storage und Block Storage, eine Steuerungsebene je Kubernetes-Cluster, Sekunden für Serverless sowie eigene Posten für flexible IPv4-Adressen, Load Balancer und Gateways, alles in Euro vor Steuern und ohne Monatsdeckel. Auf der Rechnung dominieren die Instances, die den Monat durchlaufen, gefolgt vom Object Storage; ausgehender Verkehr ist im Instance-Preis enthalten und erscheint beim Object Storage erst über 75 GB im Monat.

Preisdimensionen

Scaleway rechnet jede Ressource stündlich ab, von der Anlage bis zur Löschung, und stellt am Ende jedes Kalendermonats die Stunden in Rechnung. Die Preisseite nennt neben dem Stundenpreis einen Monatswert, der auf 730 Stunden beruht; er ist eine Schätzung, kein Deckel. Alle Preise gelten je Zone, die Beispiele hier für Paris.

DimensionEinheitWas sie treibtOptional
InstancesStunde je Typ und Zone, pausiert bei ausgeschalteter InstanceReihe (STARDUST, PLAY2, DEV1, PRO2, POP2, POP2-HC und weitere), Größe, Zone; Egress und IPv6 im PreisNein
Flexible IPv40,005 EUR je Stunde je AdresseJede reservierte Adresse, auch ohne Instance; IPv6 kostenlosJa, eine Instance kann ohne IPv4 laufen
Block StorageGB je Stunde nach IOPS-Klasse5K IOPS 0,000130, 15K IOPS 0,000177 EUR je GB und Stunde; Snapshots 0,000049Ja, Boot-Volumes außer bei lokalem Speicher
Object StorageGB je Stunde nach KlasseStandard Multi-AZ 0,000022, Standard One Zone 0,000011, Glacier 0,0000035 EUR je GB und Stunde; Wiederherstellung 0,009 EUR je GBJa
Object Storage EgressGB je Monat über 75 GB0,01 EUR je GB; innerhalb einer Region frei, zwischen Regionen berechnetNur über der Freimenge
Kubernetes KapsuleStunde je SteuerungsebeneMutualized kostenlos bis 150 Nodes; Dedicated-4 0,11, Dedicated-8 0,18, Dedicated-16 0,35 EUR je StundeJa, Nodes als Instances
Kubernetes KosmosStunde je ClusterMutualized 0,1444, Dedicated-4 0,2544 bis Dedicated-16 0,4944 EUR je Stunde, externe NodesJa
Serverless FunctionsGB-Sekunden und Anfragen über der Freimenge0,000005 EUR je GB-s nach 400.000 GB-s, 0,15 EUR je Million Anfragen nach einer Million je Monat; bereitgestellt 0,000017Ja
Serverless Containers und JobsvCPU-Sekunden und GB-Sekunden über der Freimenge0,00001 EUR je vCPU-s nach 200.000, 0,000002 EUR je GB-s nach 400.000 je MonatJa
Load Balancer und GatewayStunde je GrößeLB-S 0,023 bis LB-GP-XL 0,941; VPC-GW-S 0,026 bis XL 0,949 EUR je Stunde, Verkehr inklusiveJa
KaufoptionMonatliche Zusage statt ListenpreisSavings Plan für Compute, 12 oder 36 Monate, bis zu 25 ProzentJa (Commitment-Strategie)

Die Instance-Reihen unterscheiden sich im Preis je vCPU und in der Bandbreite, die jedes Modell als Obergrenze mitbringt: eine STARDUST1-S mit 1 vCPU und 1 GB kostet 0,0006 EUR je Stunde bei 100 Mbit/s, eine DEV1-S mit 2 vCPU und 2 GB 0,00898 EUR, eine PRO2-XXS mit 2 vCPU und 8 GB 0,0561 EUR, eine POP2-8C-32G 0,29 EUR bei 1,6 Gbit/s und eine POP2-64C-256G 2,35 EUR je Stunde. Die Listenpreise enthalten den ausgehenden Verkehr und eine IPv6-Adresse; die flexible IPv4 und der Speicher kommen hinzu. Wird eine Instance ausgeschaltet, pausiert ihre Abrechnung, die ihres Speichers und ihrer IPv4 nicht; erst die Löschung beendet beides.

ausgeschaltetgelöschtEine Instance, stündlichvon der Anlage bis zurLöschung, je ZoneIm Listenpreis: ausgehenderVerkehr und eineIPv6-AdresseHinzu kommen die flexibleIPv4 und der SpeicherAusgeschaltetoder gelöscht?Die Instance pausiert;Speicher und IPv4laufen weiterBeides endetDie Stunden am Ende desKalendermonats in Rechnunggestellt; kein Monatsdeckel
Die Instance-Stunde trägt Verkehr und IPv6, die flexible IPv4 und der Speicher kommen hinzu und laufen auch bei ausgeschalteter Instance weiter, bis zur Löschung

Object Storage ist S3-kompatibel und in drei Klassen bepreist, die sich um Faktor zwei und sechs unterscheiden: Standard über mehrere Verfügbarkeitszonen, Standard in einer Zone und Glacier, aus dem die Wiederherstellung je GB kostet. Anfragen und eingehender Verkehr sind inklusive; ausgehender Verkehr ist mit 75 GB je Monat frei und kostet darüber 0,01 EUR je GB, wobei Verkehr innerhalb einer Region (Paris zu Paris, Amsterdam zu Amsterdam, Warschau zu Warschau) nicht zählt. Die Mechanik der Klassen erklärt Speicherklassen und Lifecycle, die der Freimengen Inklusivtraffic und Pauschalpreismodelle.

Kapsule stellt die Steuerungsebene als geteilte Instanz kostenlos und als dedizierte in drei Größen je Stunde; Kosmos, der Cluster mit externen Nodes, kostet auch in der geteilten Form. Die Worker Nodes beider sind Instances und erscheinen als solche auf der Rechnung, zusammen mit ihren Volumes und Load Balancern; was ein Cluster jenseits der Steuerungsebene kostet, beschreibt Container und Kubernetes. Serverless Functions, Containers und Jobs rechnen in Sekunden ab, mit Freimengen je Konto und Monat, die kleine Lasten vollständig abdecken.

Rechnungen, Exporte und APIs

Scaleway ordnet jede Ressource einem Projekt in einer Organisation zu, und die Rechnung folgt dieser Struktur: eine Rechnung je Organisation und Monat, mit einer Projekttabelle, die je Projekt die verbrauchten Ressourcen und den Projektbetrag nennt, und darunter einer Verbrauchstabelle je Projekt, Dienst oder Operation, Zeitraum, Nutzung und Preis. Der Kopf trägt die Rechnungsnummer, Abrechnungszeitraum, Ausstellungs- und Fälligkeitsdatum, Scaleway SAS als Verkäufer mit Umsatzsteuernummer und den Kunden mit Organisations-ID und, bei Geschäftskonten, der EU-Umsatzsteuer-ID. Der Gesamtbetrag ist netto; bei Kunden in der EU wird der lokale Steuersatz auf den Nettobetrag angewendet. Die PDF lässt sich in der Konsole herunterladen; wie Reverse Charge greift, erklärt Umsatzsteuer und Reverse Charge.

Der Kostenmanager in der Konsole (Billing, Consumption) zeigt den Verbrauch der Organisation nach Jahr, Produktkategorie, Produkt und Projekt, netto und ohne Gutscheine, mit einer Liste je Produkt; gelöschte Projekte erscheinen als gelöscht. Für den laufenden Monat ist er die Quelle, für den Abschluss die Rechnung.

Zwei APIs liefern Daten. Die Consumption API gibt die Daten zurück, aus denen die Rechnung entsteht, je Monat; die FinOps API unter billing/v2beta1/charges gibt den Rohverbrauch je Ressource zurück, eingegrenzt auf Ressourcen-IDs und ein Zeitfenster, wahlweise mit „clampToTimeRange", das eine Belastung über einen längeren Zeitraum auf den angefragten Ausschnitt zuschneidet. Beide Quellen runden und aggregieren verschieden, sodass sich kleine Abweichungen beim Abgleich ergeben, und der Ressourcenname steht nur dort, wo das Produkt ihn übergibt. Die Antworten sind paginiert; ein API-Schlüssel mit IAM-Rechten und die Organisations-ID genügen. Einen stündlichen Export je Ressource mit Preis und Tags, wie ihn ein Nutzungsexport der Hyperscaler liefert, gibt es nicht; die Charges der FinOps API sind das Nächste, und Kostendaten europäischer Anbieter erfassen ordnet sie ein.

Stellhebel

Konfiguration

Die Reihe und die Größe sind der erste Hebel: zwischen DEV1, PRO2 und POP2 liegt bei gleicher vCPU-Zahl ein Mehrfaches, und Rightsizing heißt hier, die Reihe an die Last anzupassen, nicht nur die Größe. Ausschalten pausiert die Instance-Abrechnung, aber nicht Speicher und IPv4; wer eine Entwicklungsumgebung abends abschaltet, zahlt den Speicher weiter, was Zeitpläne und Auto-Scaling einordnet. Eine Instance ohne öffentliche IPv4 spart 0,005 EUR je Stunde, wenn ein Gateway oder ein Load Balancer den Zugang übernimmt.

Kaufoption

Der Savings Plan für Compute ist eine monatliche Zusage von 50 bis 9.999 EUR über 12 oder 36 Monate, mit einem Rabatt nach Zusagestufe von bis zu 25 Prozent, der auf die berechtigten Instance-Reihen in allen Regionen wirkt; wer weniger verbraucht als zugesagt, zahlt die Zusage mit Rabatt, wer mehr verbraucht, den Rest zum Listenpreis. Gen-3-Instances, GPU-Instances und einige weitere Typen sind nicht berechtigt. Der Rabatt greift nach Freimengen und vor Gutscheinen, und ein Plan lässt sich weder kündigen noch tauschen. Die Mechanik teilt er mit den Savings Plans der Hyperscaler, die Commitment-Abdeckung und -Auslastung beschreibt.

nein, oder Gen-3- undGPU-InstancesjadarunterdarüberStabile Grundlast aufberechtigten Reihen, über12 oder 36 Monate?Listenpreis je StundeEine monatliche Zusage mitRabatt nach Zusagestufe;weder kündbarnoch tauschbarVerbrauch gegendie Zusage?Die Zusage wird trotzdemmit Rabatt gezahltDer Rest zum Listenpreis
Der Savings Plan lohnt für eine stabile Grundlast auf berechtigten Reihen; unter der Zusage wird sie trotzdem gezahlt, darüber läuft der Rest zum Listenpreis

Architektur

Object Storage in einer Zone kostet die Hälfte der Multi-AZ-Klasse und Glacier ein Sechstel; Lifecycle-Regeln verschieben, was selten gelesen wird, in die günstigere Klasse, wie Speicherklassen und Lifecycle beschreibt. Serverless mit Freimengen ersetzt kleine Instances, die nur auf Anfragen warten. Die geteilte Kapsule-Steuerungsebene ist kostenlos, und ein dedizierter Plan lohnt erst, wenn die Node-Zahl oder die Anforderungen es verlangen; Verkehr innerhalb einer Region kostet nichts, Verkehr zwischen Paris, Amsterdam und Warschau schon.

Wo es schiefgeht

  • Die Instance ist aus, der Speicher läuft. Symptom: eine abgeschaltete Instance erzeugt weiter Kosten. Ursache: nur die Rechenzeit pausiert; Block Storage und die flexible IPv4 werden bis zur Löschung berechnet.
  • IPv4 ohne Instance. Symptom: Positionen für flexible IPs ohne zugehörige Instance. Ursache: eine reservierte Adresse wird je Stunde berechnet, ob zugewiesen oder nicht.
  • Der Monatswert täuscht. Symptom: die Rechnung liegt über dem auf der Preisseite genannten Monatspreis. Ursache: der Monatswert beruht auf 730 Stunden; ein Monat mit 31 Tagen hat 744, und einen Deckel gibt es nicht.
  • Egress zwischen Regionen. Symptom: eine Object-Storage-Egress-Position trotz geringer öffentlicher Auslieferung. Ursache: Verkehr zwischen Regionen wird berechnet; nur Verkehr innerhalb einer Region ist frei.
  • Savings Plan unter der Zusage. Symptom: die Rechnung zeigt den zugesagten Betrag, obwohl weniger lief. Ursache: die Zusage wird mit Rabatt in Rechnung gestellt, ob genutzt oder nicht; die Zusagestufe war zu hoch.
  • Gen 3 ohne Rabatt. Symptom: Instances der Gen-3-Reihen laufen zum Listenpreis neben einem Savings Plan. Ursache: BASIC3, STANDARD3, COMPUTE3 und MEMORY3 sind nicht berechtigt; die Liste der Reihen ändert sich.
  • Rechnung und FinOps-Daten stimmen nicht überein. Symptom: die Summe der Charges aus der FinOps API weicht von der Rechnung ab. Ursache: beide Quellen runden und aggregieren verschieden; die Rechnung ist die verbindliche Zahl.

Beispiel

Listenpreise für die Zone Paris, EUR vor Steuern, gelesen am 2026-10-21: eine DEV1-S (2 vCPU, 2 GB) kostet 0,00898 EUR je Stunde, auf der Preisseite als rund 6,55 EUR je Monat ausgewiesen, in einem Monat mit 744 Stunden 6,68 EUR; eine PRO2-XXS (2 vCPU, 8 GB) 0,0561 EUR je Stunde, rund 40,95 EUR je Monat; eine POP2-8C-32G 0,29 EUR je Stunde, rund 211,70 EUR je Monat. Dazu kommen 0,005 EUR je Stunde für die flexible IPv4, also 3,72 EUR in 744 Stunden, Block Storage mit 5K IOPS zu 0,000130 EUR je GB und Stunde, also 0,0967 EUR je GB in 744 Stunden, und Object Storage Standard Multi-AZ zu 0,000022 EUR je GB und Stunde, rund 0,01606 EUR je GB und Monat; die dedizierte Kapsule-Steuerungsebene Dedicated-4 kostet 0,11 EUR je Stunde, rund 80,30 EUR je Monat. Die Zahlen zeigen, dass die IPv4 einer kleinen Instance mehr als die Hälfte ihres Rechenpreises ausmachen kann, dass der Monatswert der Preisseite bei langen Monaten unter der Rechnung liegt und dass Egress bei Instances gar nicht und beim Object Storage erst über 75 GB als Position erscheint.

Quellen

Gelesen am 2026-10-21. Preise: Virtual Instances, Storage, Containers, Serverless, Network. Abrechnung: Instance-Preise verstehen, IP-Adressen abrechnen, Eine Rechnung lesen, Kostenmanager, FinOps-Daten über die API, Savings Plans verstehen, Billing API.