UpCloud Preise bestehen aus festen Serverplänen je Stunde mit einem Monatsdeckel, wahlweise aus flexibel konfigurierten Servern je Kern und Speicher, aus MaxIOPS-, Standard- und Archivspeicher je Gigabyte, aus Managed Kubernetes mit kostenloser oder stündlich berechneter Steuerungsebene, aus verwalteten Datenbanken und Object Storage je Stunde sowie aus einer Fair-Use-Grenze für ausgehenden Verkehr statt eines Preises je Gigabyte; alles wird stündlich von einem vorausbezahlten Guthaben in Euro abgebucht. Auf der Rechnung dominieren die Serverpläne, die den Monat durchlaufen und damit ihren Deckel zahlen; Verkehr taucht als Position gar nicht auf.
Preisdimensionen
UpCloud bucht jede Stunde die Kosten der laufenden Ressourcen vom Kontoguthaben ab; ein Serverplan kostet je Stunde ein 672stel seines Monatspreises und im Monat nie mehr als diesen. Die Preisseite des Anbieters lässt sich nur im Browser lesen; die Preise hier stammen aus dem Kostenrechner des Anbieters für die Zone Helsinki, in Euro ohne Steuern, und die Dokumentation nennt die Regeln.
| Dimension | Einheit | Was sie treibt | Optional |
|---|---|---|---|
| Serverpläne | Stunde je Plan, Monatspreis geteilt durch 672, gedeckelt beim Monatspreis | Familie Starter (Standard-Speicher, IPv4 inklusive), Premium (AMD, MaxIOPS) oder Cloud Native (nur Rechenleistung); Kerne und Speicher | Nein |
| Flexible Konfiguration | Stunde je Kern und je Speicherblock | Die Preisliste der API führt server_core und server_memory je Zone; die alten flexiblen Pläne berechnen ausgehenden Verkehr je GB und stehen Neukunden nicht offen | Ja |
| Speicher | GB je Stunde nach Klasse | MaxIOPS, Standard und Archive; bei Starter und Premium im Plan enthalten, bei Cloud Native getrennt; Backups je GB | Nein |
| Öffentliche IPv4 | Im Starter- und Premium-Plan enthalten; bei Cloud Native je Monat | 3,46 EUR je Monat im Kostenrechner für Cloud Native; weitere Adressen je Stunde; IPv6 kostenlos, eine je Server | Ja |
| Ausgehender Verkehr | Fair-Use-Grenze je Plan statt Preis je GB | Developer 1 TB, General Purpose, High CPU und High Memory 1 bis 50 TB nach Größe, Cloud Native bis 100 TB; eingehend und privat frei | Nein |
| Managed Kubernetes | Stunde je Steuerungsebene | Development kostenlos bis 30 Nodes ohne Hochverfügbarkeit; Production bis 120 Nodes mit Hochverfügbarkeit je Stunde; Worker Nodes als Serverpläne mit mindestens 2 GB | Ja |
| Managed Object Storage | Stunde je Einheit von 250 GB | Ab 250 GB, in Schritten von 250 GB wachsend; ausgehender Verkehr kostenlos | Ja |
| Verwaltete Datenbanken, Load Balancer, Gateways | Stunde je Plan | Plan und Größe auf der Preisseite | Ja |
| Windows Server | 12,00 EUR je Monat je Server im Kostenrechner | Lizenz je Server | Ja |
Die festen Pläne sind die Regel. Ein Starter-Plan mit 1 Kern, 2 GB und 20 GB Standard-Speicher kostet 6,00 EUR je Monat, ein Premium-Plan mit 1 Kern, 2 GB und 25 GB MaxIOPS 12,00 EUR, mit 2 Kernen und 4 GB 26,00 EUR, mit 4 Kernen und 8 GB 52,00 EUR; Cloud Native trennt Rechenleistung von Speicher und Netz, 2 Kerne mit 4 GB kosten dort 15,00 EUR, 4 Kerne mit 8 GB 32,00 EUR, Speicher und IPv4 kommen hinzu. Der Stundenpreis ist der Monatspreis geteilt durch 672 Stunden, und ein Plan, der den ganzen Monat läuft, zahlt den Monatspreis; ein Plan, der nach drei Tagen gelöscht wird, 72 Stunden. Flexible Konfigurationen bepreist die API je Kern und Speicherblock, und die älteren flexiblen Pläne berechnen ausgehenden Verkehr je GB, was für Neukunden nicht mehr gilt. Was Instanzfamilien bei den Hyperscalern bedeuten, erklärt virtuelle Maschinen und Instanzfamilien.
Verkehr ist die Eigenheit dieses Anbieters: Öffentlicher Egress kostet nichts, sondern unterliegt einer Fair-Transfer-Richtlinie mit einer Grenze je Plan, von 1 TB beim kleinsten bis 100 TB bei Cloud Native, zu der alle Pläne eines Kontos beitragen; die Dokumentation sagt nicht, was jenseits der Grenze geschieht, nur dass sie gilt. Eingehender Verkehr, privater Verkehr in SDN-Netzen und der Utility-Network-Verkehr sind frei. Inklusivtraffic und Pauschalpreismodelle stellt dieses Modell neben die Freimengen der anderen Anbieter. Managed Kubernetes zahlt nur die Steuerungsebene in der Production-Variante, die Worker Nodes sind Serverpläne, wie Container und Kubernetes für die Hyperscaler beschreibt; Object Storage wächst in Blöcken von 250 GB und berechnet keinen Egress.
Rechnungen, Exporte und APIs
UpCloud arbeitet mit einem vorausbezahlten Guthaben: Wer Ressourcen anlegen will, braucht Guthaben, das manuell oder per automatischer Aufladung ab einer Schwelle nachgefüllt wird, und jede Stunde werden die Kosten abgebucht. Die Standardwährung ist Euro; Zahlungen in anderer Währung werden zum Tageskurs umgerechnet, der im Control Panel angezeigt wird, und Konten lassen sich in EUR, GBP, USD oder SGD führen. Geht das Guthaben zur Neige, warnt UpCloud den Rechnungskontakt und, wenn es voraussichtlich noch sieben Tage reicht, alle Kontakte; das Guthaben kann ins Minus laufen, Server werden irgendwann abgeschaltet, und IP-Adressen, Speicher und Backups werden weiter berechnet. Rechnungen über gekaufte Guthaben und über die monatliche Nutzung stehen im Kundenkonto; Einwände sind binnen 30 Tagen zu erheben. Wie Umsatzsteuer auf solche Rechnungen kommt, erklärt Umsatzsteuer und Reverse Charge.
Die API bietet drei Stücke Kostendaten. GET /1.3/price liefert die Listenpreise je Zone in der Währung des Kontos, als Stundenpreise je Serverplan, je Kern und Speicherblock, je Speicherklasse, je IPv4-Adresse und je ausgehendem Verkehr, dazu Lizenzen je Kern. GET /1.3/account liefert das Guthaben und die Ressourcengrenzen des Kontos. Ein Endpunkt für die monatliche Abrechnungsübersicht liefert laut Dokumentation Beträge, Stunden und Details je Ressource in der Kontowährung. Zusammen ergibt das eine Nutzung je Ressource und Monat mit Preis, nicht je Stunde; was daraus für FOCUS-Spalten wird, steht unter Kostendaten europäischer Anbieter erfassen. Eine datierte Preisseite für den 2026-11-16 ist auf der Website angelegt; was sich an diesem Tag ändert, ließ sich am Lesetag nicht ohne Browser lesen.
Stellhebel
Konfiguration
Die Familie ist der erste Hebel: Starter kostet für 1 Kern und 2 GB die Hälfte von Premium, bringt aber Standard-Speicher statt MaxIOPS und eine andere CPU-Generation; Rightsizing heißt hier, Familie und Plan zu wählen. Der Monatsdeckel macht kurzlebige Server günstig und dauerhafte berechenbar; abgeschaltete Server zahlen ihren Speicher und ihre IP-Adressen weiter, also löschen, was nicht gebraucht wird, wie Leerlauf und verwaiste Ressourcen beschreibt. Cloud Native lohnt, wenn Speicher und Netz anders geschnitten sind als in den Plänen.
Kaufoption
Der Deckel bei 672 Stunden ist das eingebaute Commitment; Reservierungen oder Savings Plans nennt die Dokumentation nicht. Der Hebel ist deshalb, ob ein Server den ganzen Monat laufen soll, und die automatische Aufladung des Guthabens, die Sperren vermeidet.
Architektur
Ausgehender Verkehr kostet nichts, hat aber eine Fair-Use-Grenze je Plan; wer große Mengen ausliefert, wählt Pläne mit höherer Grenze oder Cloud Native, statt auf eine Preisstaffel zu rechnen, die es nicht gibt. Private SDN-Netze und das Utility Network sind frei und ohne Volumengrenze. Die kostenlose Development-Steuerungsebene reicht bis 30 Nodes ohne Hochverfügbarkeit.
Wo es schiefgeht
- Guthaben leer, Server aus. Symptom: Server stehen plötzlich still. Ursache: das Guthaben ist aufgebraucht; die Warnungen gingen an den Rechnungskontakt, die automatische Aufladung war nicht gesetzt.
- Abgeschaltet, aber berechnet. Symptom: ein gestoppter Server verursacht weiter Abbuchungen. Ursache: Speicher, IP-Adressen und Backups werden unabhängig vom Serverzustand berechnet.
- Monatsdeckel bei 672 Stunden. Symptom: der Stundenpreis mal 744 liegt über dem Monatspreis. Ursache: der Stundenpreis ist der Monatspreis durch 672; ab 672 Stunden gilt der Deckel.
- Fair-Use-Grenze erreicht. Symptom: ein Hinweis zur Transfer-Richtlinie statt einer Rechnungsposition. Ursache: Egress hat keinen Preis, sondern eine Grenze je Plan; die Dokumentation nennt die Folgen jenseits der Grenze nicht.
- Alter flexibler Plan. Symptom: eine Verkehrsposition je GB auf einem alten Konto. Ursache: die flexiblen Pläne vergangener Jahre berechnen ausgehenden Verkehr je GB; Neukunden erhalten sie nicht.
- Object Storage in 250-GB-Schritten. Symptom: 260 GB kosten zwei Einheiten. Ursache: die Abrechnung läuft in Blöcken von 250 GB je Stunde.
- Kurs der Zahlung. Symptom: eine Aufladung in Pfund ergibt weniger Euro als erwartet. Ursache: Umrechnung zum Tageskurs, den das Control Panel bei der Zahlung zeigt.
Beispiel
Listenpreise aus dem Kostenrechner für die Zone Helsinki, Euro ohne Steuern, gelesen am 2026-10-21: ein Starter-Plan mit 1 Kern, 2 GB und 20 GB Standard-Speicher kostet 6,00 EUR je Monat, einer mit 2 Kernen, 4 GB und 30 GB 12,00 EUR, einer mit 4 Kernen, 8 GB und 40 GB 20,00 EUR; ein Premium-Plan mit 2 Kernen, 4 GB und 50 GB MaxIOPS 26,00 EUR, mit 4 Kernen, 8 GB und 100 GB 52,00 EUR, mit 8 Kernen, 32 GB und 300 GB 192,00 EUR; ein Cloud-Native-Plan mit 2 Kernen und 4 GB 15,00 EUR plus 3,46 EUR für die öffentliche IPv4; Windows Server 12,00 EUR je Server und Monat. Die Zahlen zeigen, dass der Premium-Plan mit 2 Kernen und 4 GB je Stunde 26 geteilt durch 672, also 0,0387 EUR kostet und nach 672 Stunden gedeckelt ist, dass Premium bei gleicher Ausstattung gut das Doppelte von Starter kostet, und dass kein Posten für ausgehenden Verkehr existiert.
Quellen
Gelesen am 2026-10-21. Preise: UpCloud-Kostenrechner, Cloud Servers, Preisseite. Abrechnung: Kontoguthaben, Netzwerkabrechnung, Managed Kubernetes Abrechnung, Managed Object Storage Abrechnung, API: Preise, API: Konten.