RDS Extended Support Kosten sind eine Gebühr je vCPU-Stunde, die AWS ab dem Tag nach dem Ende des Standard-Supports einer Engine-Version berechnet, zusätzlich zur Instanz; EKS verlangt für einen Cluster im Extended Support den sechsfachen Stundenpreis, Cloud SQL berechnet seit dem 2025-05-01 eine Gebühr je vCPU-Stunde für Versionen nach ihrem Lebensende, AKS verlangt für Long-Term Support den Premium-Tarif, und Azure Database for PostgreSQL berechnet Extended Support ab dem 2026-09-01. Die Einsparung entsteht aus dem Upgrade, das die Gebühr beendet, oder aus einer bewussten Entscheidung, sie bis zu einem Datum zu zahlen. Die Behebung gehört dem Team, das die Datenbank oder den Cluster betreibt, weil ein Major-Upgrade getestet werden muss.

Symptom

Die Rechnung zeigt neben der Instanz eine zweite Position für dieselbe Ressource. Bei AWS ist das unter AmazonRDS eine Position, deren lineItem/UsageType Extended Support und die Jahresstufe nennt, neben der InstanceUsage-Position derselben lineItem/ResourceId, und unter AmazonEKS die Clusterstunde zum Extended-Support-Satz statt zum Standardsatz. Bei Azure ist es der Cluster-Management-Meter des Premium-Tarifs unter Azure Kubernetes Service und, ab dem 2026-09-01, ein Extended-Support-Meter unter Azure Database for PostgreSQL. In Google Cloud ist es eine eigene SKU für Extended Support neben den vCPU- und RAM-SKUs der Cloud-SQL-Instanz. Der Begriff ist im Glossar unter Extended Support erklärt; was die Dienste regulär berechnen, in verwalteten Datenbanken und Containern und Kubernetes.

eine zweite Positionein höherer SatzEine Datenbank oder einCluster auf einer Versionnach dem Standard-SupportWie erreicht esdie Rechnung?Neben InstanceUsage oderden vCPU- und RAM-SKUsderselben Ressource:Extended Support mitJahresstufe, der Extended-Support-Meter, eineeigene SKUDie EKS-Clusterstunde zumExtended-Support-Satz, derCluster-Management-Meterdes AKS-Premium-Tarifs
Extended Support erscheint als zweite Position neben der Instanz oder als höherer Satz auf der Clusterstunde

So erkennen Sie es

AWS

Die Engine-Versionen und der Enrollment-Status je Instanz und Cluster:

aws rds describe-db-instances --query 'DBInstances[].[DBInstanceIdentifier,Engine,EngineVersion,EngineLifecycleSupport,DBInstanceClass,MultiAZ]' --output table
aws rds describe-db-clusters --query 'DBClusters[].[DBClusterIdentifier,Engine,EngineVersion,EngineLifecycleSupport]' --output table

EngineLifecycleSupport zeigt open-source-rds-extended-support oder open-source-rds-extended-support-disabled. Die Gebühr fällt ab dem Tag nach dem Ende des Standard-Supports an, gilt auch für den Standby einer Multi-AZ-Instanz, endet mit dem Upgrade auf eine unterstützte Version oder dem Löschen, und beginnt erneut, wenn die Zielversion später selbst in den Extended Support fällt; AWS nennt für MySQL 5.7 in US East (Ohio) 0,100 USD je vCPU-Stunde im ersten und zweiten Jahr und 0,200 USD im dritten (gelesen am 2026-10-21, Extended-Support-Gebühren, RDS-für-MySQL-Preise). Bei EKS erhält eine Version 14 Monate Standard-Support und danach 12 Monate Extended Support, der Cluster kostet dann 0,60 USD statt 0,10 USD je Stunde, und die Upgrade-Richtlinie steht standardmäßig auf EXTENDED (Versionslebenszyklus, EKS-Preise):

aws eks describe-cluster --name <cluster> --query 'cluster.[version,upgradePolicy.supportType]'
aws eks describe-cluster-versions --query 'clusterVersions[].[clusterVersion,status,endOfStandardSupportDate,endOfExtendedSupportDate]' --output table

Trusted Advisor und Compute Optimizer prüfen Extended Support nicht. In den Abrechnungsdaten ist der Fall an der zweiten Position je Ressource zu erkennen (AWS Cost and Usage Report).

Azure

Die Cluster mit Version, Tarif und Support-Plan, und die Datenbankserver mit ihrer Major-Version:

az aks list --query "[].{name:name, rg:resourceGroup, version:kubernetesVersion, tier:sku.tier, plan:supportPlan}" -o table
az postgres flexible-server list --query "[].{name:name, rg:resourceGroup, version:version, state:state}" -o table

AKS bietet ein Jahr Community-Support je Version und danach ein Jahr Long-Term Support, der den Premium-Tarif und den Support-Plan AKSLongTermSupport voraussetzt; ein Cluster, dessen Version den Community-Support verlassen hat, kann den LTS nicht mehr abschalten, ohne vorher auf eine unterstützte Version zu wechseln (Long-Term Support für AKS). Azure Database for PostgreSQL registriert Server auf Versionen ohne Support ab dem 2026-08-01 automatisch im Extended Support, berechnet ihn ab dem 2026-09-01 nur für laufende Server und anteilig bis zum Upgrade, und bietet keinen Opt-out außer dem Upgrade (Extended Support für PostgreSQL). Azure Advisor hat dazu keine Kostenempfehlung. Im Kostenexport ist der Fall am Premium-Meter des Clusters beziehungsweise am Extended-Support-Meter des Servers zu erkennen (Azure-Kostenexporte).

Google Cloud

Die Cloud-SQL-Instanzen mit ihrer Version:

gcloud sql instances list --format="table(name,databaseVersion,settings.tier,settings.availabilityType,region)"

Google berechnet seit dem 2025-05-01 für Instanzen auf Major-Versionen nach ihrem Lebensende Extended Support zusätzlich zum Instanzpreis, je vCPU und Stunde für dedizierte Kerne, mit höherem Satz ab dem dritten Jahr und ohne Committed Use Discounts; der Ausstieg ist das Upgrade (Extended Support für Cloud SQL, Cloud-SQL-Preise). Die Recommender bewerten die Version nicht. Im Abrechnungsexport ist der Fall an der Extended-Support-SKU je resource.name zu erkennen (Google-Cloud-Abrechnungsexport).

So beheben Sie es

  1. Je Ressource die Gebühr je Monat berechnen: vCPUs mal Stunden mal Satz, bei Multi-AZ mal zwei, und daneben den Aufwand des Upgrades schätzen. Die Entscheidung "Upgrade oder zahlen bis Datum" wird mit beiden Zahlen getroffen und festgehalten; bezahlt wird nur mit Enddatum.
  2. Das Upgrade planen, wie der Provider es vorsieht: bei RDS ein Major-Upgrade in place oder ein Blue/Green-Deployment, nach einem Test der Erweiterungen und Parameter; bei Aurora und RDS lässt sich die Registrierung mit aws rds modify-db-instance --db-instance-identifier <instance> --engine-lifecycle-support open-source-rds-extended-support-disabled abschalten, was eine Instanz nach dem Supportende sofort auf die nächste unterstützte Version hebt. Bei EKS aws eks update-cluster-config --name <cluster> --upgrade-policy supportType=STANDARD, möglich nur, solange der Cluster im Standard-Support ist, mit automatischem Upgrade am Ende des Standard-Supports (Extended Support abschalten); sonst aws eks update-cluster-version --name <cluster> --kubernetes-version 1.34 nach dem Upgrade der Add-ons und Knoten. Bei AKS az aks upgrade --resource-group <rg> --name <cluster> --kubernetes-version <version> und danach az aks update --tier standard --k8s-support-plan KubernetesOfficial, wenn der LTS nicht mehr nötig ist. Bei Cloud SQL ein In-place-Upgrade der Major-Version oder eine Migration.
  3. Wo das Upgrade nicht vor dem Stichtag gelingt, die Gebühr befristen: ein Datum im Kalender, ein Budget-Alarm auf die Position, und bei EKS die Upgrade-Richtlinie, die den Cluster am Ende des Extended Supports ohnehin hebt.
  4. Die Ursache abstellen: eine Versionsrichtlinie in der Kostenrichtlinie, die neue Instanzen und Cluster nur auf Versionen mit mindestens einem Jahr Standard-Support erlaubt, und die Supportkalender der Provider im Kostenreview.

Die Gebühr endet mit dem Abschluss des Upgrades, bei RDS taggenau, bei Azure anteilig; das Upgrade selbst ist ohne Dry-Run, deshalb gehört ein Test in einer Kopie davor.

janeinJe Ressource: die Gebühr jeMonat gegen den Aufwanddes UpgradesUpgrade vordem Stichtag?Zuerst ein Test in einerKopie: das Upgrade hatkein Dry-RunUpgrade, wie der Provideres vorsieht: in place oderBlue/Green, die EKS-Upgrade-RichtlinieZahlen mit Enddatum: einDatum im Kalender, einBudget-Alarm aufdie PositionDie Ursache abstellen: eineVersionsrichtlinie in derKostenrichtlinie, dieSupportkalender imKostenreviewDie Gebühr endet mit demAbschluss des Upgrades
Gebühr gegen Upgrade-Aufwand entscheidet, eine gezahlte Gebühr trägt immer ein Enddatum, und die Versionsrichtlinie verhindert die nächste

Risiken und Nebenwirkungen

  • Das Abschalten der RDS-Registrierung nach dem Supportende ist kein Opt-out, sondern ein sofortiges Upgrade; wer die Gebühr vermeiden will, plant das Upgrade selbst.
  • Ein Major-Upgrade ändert Verhalten: Erweiterungen müssen aktualisiert werden, Parameter und Abfragepläne ändern sich, Kubernetes entfernt APIs. Ein Test in einer Kopie und ein Rollback-Pfad gehören dazu.
  • EKS hebt einen Cluster am Ende des Extended Supports automatisch an, ohne Vorankündigung des Zeitpunkts und nur die Control Plane; Knoten und Add-ons bleiben zurück und sind danach Handarbeit.
  • Der LTS bei AKS ist an den Premium-Tarif gebunden, der mehr kostet als Standard; wer nur Zeit braucht, zahlt den Tarif für alle Cluster-Management-Stunden.
  • Reservierungen und Savings Plans decken die Extended-Support-Gebühr nicht ab; bei Cloud SQL gelten Committed Use Discounts laut Preisseite nicht für sie.

So weisen Sie die Einsparung nach

Vorher: je Ressource die Extended-Support-Position im letzten vollen Monat, vCPU-Stunden mal Satz, und die Instanzposition daneben. Nachher: dieselbe Ressource im ersten vollen Monat nach dem Upgrade, mit unveränderter Instanzposition und ohne die zweite Position; bei EKS die Clusterstunde zum Standardsatz. Die Gebühr je Monat ist die Schätzung, die Entscheidung des Teams macht sie akzeptiert, das Upgrade umgesetzt, und die Rechnung des Folgemonats belegt sie nach dem Muster von geschätzt, akzeptiert, umgesetzt, verifiziert. Die Zahl der Ressourcen auf Versionen ohne Standard-Support ist die Kennzahl, die danach null bleibt.

Quellen

Gelesen am 2026-10-21. Amazon RDS Extended Support, RDS Extended Support, Gebühren, Amazon RDS für MySQL, Preise, Kubernetes-Versionslebenszyklus bei EKS, EKS Extended Support abschalten, Amazon EKS, Preise, Long-Term Support für AKS, Extended Support für Azure Database for PostgreSQL, Extended Support für Cloud SQL, Cloud SQL, Preise.